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Bei Hochzeit angesteckt: Corona-Ausbruch an Mittelschule | BR24

© Alexandre Marchi/dpa/picture alliance

Hochzeit. (Symbolbild)

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    Bei Hochzeit angesteckt: Corona-Ausbruch an Mittelschule

    Drei Klassen einer Vilshofener Mittelschule (Lkr. Passau) waren am Mittwoch in Quarantäne geschickt worden. Wie das Gesundheitsamt nun mitteilt, hatten sich drei Kinder einer Familie bei einer Hochzeit im Unterallgäu angesteckt.

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    Die Familie im Kreis Passau, deren drei schulpflichtige Kinder an Covid-19 erkrankt sind, hat sich bei einer Hochzeit im Unterallgäu infiziert. Wie die Leiterin des Gesundheitsamts im Kreis Passau, Gabriele Bareuther, mitteilt, sei das Passauer Gesundheitsamt von der Allgäuer Behörde über den Corona-Ausbruch auf der Hochzeit informiert worden.

    Drei Klassen an Mittelschule Vilshofen in Quarantäne

    Am Mittwochabend (8.7.) hatte das Landratsamt Passau bekannt gegeben, dass an der Mittelschule St. Georg in Vilshofen (Lkr. Passau) drei Schulklassen unter Quarantäne gestellt worden sind. Weil die infizierten Kinder in der Schule waren, wurden am Donnerstag (9.7.) 39 Kinder aus drei Klassen der Mittelschule Vilshofen sowie fünf Lehrer für 14 Tage in Quarantäne geschickt. Kinder und Lehrer wurden abgestrichen, die Testergebnisse liegen noch nicht vor.

    Jeweils ein Kind aus den Klassen war positiv auf Covid-19 getestet worden. Die drei Kinder stammen aus demselben Haushalt. Die Familie aus dem Kreis Passau sei nun auf das Virus getestet worden: Mit dem Ergebnis, dass sechs Personen, darunter drei schulpflichtige Kinder infiziert sind. Wie das Landratsamt mitteilt, geht es den Betroffenen mehrheitlich gut, eine erwachsene Person musste vorübergehend in stationäre Behandlung.

    Hygienekonzept und das Listenführen habe sich bewährt

    Dank des Hygienekonzeptes der Schule sind nur wenige Personen betroffen: "Zum Glück sind die Klassen geteilt. Es betrifft also weniger als 40 Schüler", sagt Gabriele Bareuther vom Gesundheitsamt. Auch fünf Lehrer sind in Quarantäne. Kinder und Lehrer werden heute abgestrichen. Auch, wenn ihr Befund negativ ist, müssen sie für 14 Tage in Quarantäne bleiben.

    Das Hygienekonzept an Schulen, das Listenführen und die kleinen Klassen hätten sich bewährt, sagt Bareuther: "So konnten die Kontaktpersonen schnell ermittelt werden."

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