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Bei Hausdurchsuchung: Hund fällt Polizist an und wird erschossen | BR24

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Ein Polizeibeamter wird von einem Schäferhund gebissen. Polzisten greifen zur Waffe und erschießen den Hund. (Symbolbild)

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    Bei Hausdurchsuchung: Hund fällt Polizist an und wird erschossen

    Der Verdacht lautet auf sexuellen Missbrauch: Die Polizei hat am Dienstag mehrere Häuser in Mömlingen durchsucht. Dabei wurde ein Polizist von einem Schäferhund angefallen und gebissen. Kollegen erschossen den Hund.

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    Von
    • Patrick Obrusnik

    Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Aschaffenburg hatten die Durchsuchungen in Mömlingen (Landkreis Miltenberg) angeordnet. Einsatzkräfte der Kripo und der Bayerischen Bereitschaftspolizei stellten in mehreren Gebäuden "umfangreiches Beweismaterial" sicher, welches nun ausgewertet werde, meldete die Polizei.

    Hund lässt nicht ab

    Beim Betreten eines Gebäudes wurde ein Polizist von einem Schäferhund angegriffen und gebissen. Der Hund ließ sich auch nicht vom Einsatz eines Elektroschockers von seinem Angriff abbringen. Daraufhin zogen mehrere Polizisten ihre Schusswaffen und erschossen das Tier. Der Polizist erlitt durch den Biss leichte Verletzungen, er konnte seinen Dienst fortsetzen.

    Ermittlungen laufen

    Die Durchsuchungen seien "im Hinblick auf den Verdacht des sexuellen Missbrauchs" erfolgt, gab die Polizei in ihrer Pressemeldung bekannt. Weitere Angaben zu dem Fall wollten die Ermittler auch auf Anfrage des BR nicht machen.

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