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Behördenverlagerung: Ingolstadt bekommt 500 neue Arbeitsplätze | BR24

© BR/Susanne Pfaller

Ingolstadt erhält 500 neue staatliche Arbeitsplätze. Dies geschieht im Zuge der neuen Behördenverlagerung, die Ministerpräsident Markus Söder heute vorgestellt hat.

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Behördenverlagerung: Ingolstadt bekommt 500 neue Arbeitsplätze

Ingolstadt erhält 500 neue staatliche Arbeitsplätze. Dies geschieht im Zuge der neuen Behördenverlagerung, die Ministerpräsident Söder vorgestellt hat. Demnach wird die Regierung von Oberbayern mit derzeit 1.600 Stellen auf drei Standorte aufgeteilt.

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Im Zuge der Behördenverlagerung, die Ministerpräsident Markus Söder heute bei der Klausur der CSU-Landtagsfraktion in Kloster Seeon vorgestellt hat, bekommt die Stadt Ingolstadt 500 neue staatliche Arbeitsplätze. Laut Söder wird die Regierung von Oberbayern, die derzeit 1.600 Stellen umfasst, auf drei Standorte aufgeteilt. München erhält 600 Stellen, der Raum Ingolstadt - wie auch der Raum Rosenheim - erhalten je 500 Stellen.

CSU-Oberbürgermeister: Arbeitsmarkt wird gestärkt

Die Behördenverlagerung in seine Kommune wertet Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel (CSU) als "deutliche Aufwertung des Arbeitsplatzstandorts" Ingolstadt. Die Behörde könne damit noch intensiver und bürgernäher mit Stadt Ingolstadt und Region zusammenarbeiten. Die Nachricht erfuhr Lösel auf der CSU-Klausur in Kloster Seeon. Dort erklärte er wörtlich: "Wir stabilisieren mit dieser Initiative ein weiteres Mal unseren Arbeitsmarkt und Standort. Die großen Initiativen im Technologiebereich, die nun angekündigte Behördenverlagerung und viele weitere Initiativen beispielsweise im Wissenschaftsbereich werden in Zukunft den Arbeitsmarkt in Ingolstadt stärken und neue Arbeitsplätze schaffen."

SPD-OB-Kandidat für Ingolstadt fordert alleinigen Sitz der Bezirksregierung

Der Oberbürgermeisterkandidat der SPD in Ingolstadt Christian Scharpf begrüßt ebenfalls die angekündigte Schaffung eines eigenen Regierungsbezirkes für München, stellt jedoch weitere Forderungen an Ministerpräsident Söder. Die Verlagerung von Mitarbeitern der Regierung von Oberbayern von München nach Ingolstadt und Rosenheim sei "nur ein erster Schritt. Nach Gründung des eigenen Regierungsbezirks München muss Ingolstadt als zweitgrößte Stadt in Oberbayern alleiniger Sitz der Bezirksregierung werden mit Dienststellen am Hauptsitz in Ingolstadt und einer weiteren Dienstelle in Rosenheim."

Neue Studienplätze an der TU Ingolstadt

Zusätzlich zur Behördenverlagerung kündigte der Ministerpräsident heute auch ein zusätzliches Kontingent an neuen Studienplätzen im Rahmen der Hightech Agenda Bayern an. Davon gehen 212 Studienplätze nach Ingolstadt an die Technische Hochschule Ingolstadt und weitere 740 neue Studienplätze an den neuen Standort der Technischen Hochschule Ingolstadt nach Neuburg. Für Oberbürgermeister Lösel ist damit "die Region Ingolstadt der größte Gewinner dieser heutigen Ankündigung innerhalb der Grundsatzrede des Ministerpräsidenten."