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In Stadt und Landkreis Roth müssen Bürgerinnen und Bürger das Wasser abkochen. Nach dem Starkregen ist das Wasser mit Fäkalkeimen belastet. Die Wasserrohre werden zudem von der Stadt mit Chlor desinfiziert.

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Behörden warnen: Trinkwasser in Roth muss abgekocht werden

In Stadt und Landkreis Roth müssen Bürgerinnen und Bürger das Wasser abkochen. Nach dem Starkregen ist das Wasser mit Fäkalkeimen belastet. Die Wasserrohre werden zudem von der Stadt mit Chlor desinfiziert.

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Von
  • Nicolas Eberlein

Das Gesundheitsamt Roth hat für die Stadt und Teile des Landkreises angeordnet, Leitungswasser vor dem Verzehr abzukochen. Betroffen sind die Stadtwerke Roth mit den Versorgungsbereichen der Kernstadt Roth, Eckersmühlen sowie Haimpfarrich und Hofstetten, heißt es in einer Mitteilung. Möglicherweise sind auch die Ortsteile Kiliansdorf und Belmbrach betroffen.

Fäkalkeime nach Starkregen im Wasser

Demnach kam es aufgrund der Starkregenereignisse in den vergangenen Wochen vermutlich durch einen mikrobiellen Eintrag zu einer bakteriellen Verunreinigung. Im Trinkwasser wurden laut Gesundheitsamt Fäkalkeime, sogenannte Enterokokken, nachgewiesen. Die erforderlichen Maßnahmen seien bereits eingeleitet worden; zudem werde die Chlorung des Rohrnetzes vorbereitet.

Wasser erst aufkochen und dann abkühlen lassen

Bis zur Aufhebung des Abkochgebots empfiehlt das Gesundheitsamt das Leitungswasser vor dem Verzehr einmalig sprudelnd aufzukochen und dann über mindestens zehn Minuten abkühlen zu lassen. Für die Körperpflege könne das Leitungswasser bedenkenlos verwendet werden. Jedoch dürfe das Wasser weder verschluckt werden, noch in Kontakt zu offenen Wunden kommen.

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