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Behörde verzichtet auf Badeverbot | BR24

© Johann Groß

Verletzung nach Waller-Angriff

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    Behörde verzichtet auf Badeverbot

    Nach dem Angriff eines Wallers auf eine Schwimmerin in einem Weiher in Parkstetten im Landkreis Straubing-Bogen wollen die Behörden kein Badeverbot aussprechen. Auch Warnhinweise seien nicht geplant, erklärte eine Sprecherin des Landratsamtes.

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    Es sei bekannt, dass sich in dem Badesee Waller befinden, sagte die Sprecherin dem "Wochenblatt". Angriffe auf Menschen seien höchst selten.

    Der Riesenwels hatte vor einigen Tagen eine Schwimmerin aus Kößnach attackiert und ihr Bisse und Kratzer am Oberschenkel beigebracht. Der bis zu zwei Meter lange Fisch habe die Frau vermutlich angegriffen, um seine Brut zu schützen, vermutet die Sprecherin.

    Die Frau war in der Mitte des Weihers, der zwischen Kößnach und Friedenhain liegt, geschwommen. Plötzlich merkte sie, dass ein Fisch ihr Bein angriff. Die junge Frau drehte sofort um und konnte sich nach der Wallerattacke noch selbst ans Ufer retten. Hier bemerkte sie rötliche Biss- und Kratzspuren an ihrem Oberschenkel.