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Behelfsbrücke nach Unwetterkatastrophe 2016 wieder abgebaut | BR24

© THW Simbach

Zum Abbau wurde die Behelfsbrücke durch ein Kranunternehmen ausgehoben und am Abbauplatz abgesetzt.

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    Behelfsbrücke nach Unwetterkatastrophe 2016 wieder abgebaut

    Nach vier Jahren Standzeit haben Einsatzkräfte des THW die Behelfsbrücke in Simbach am Inn wieder abgebaut. Die Brücke war nach der Unwetterkatastrophe in Niederbayern im Sommer 2016 errichtet worden - Wassermassen hatten die alte Brücke weggerissen.

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    Einsatzkräfte des THW Ortsverbandes Freising haben gemeinsam mit den Ortsverbänden Simbach, Altötting und Eggenfelden nach vier Jahren Standzeit die Behelfsbrücke in Simbach an Inn (Lkr. Rottal-Inn) wieder abgebaut - ein aufwendiges Unterfangen.

    Provisorium nach Unwetterkatastrophe

    In den vergangenen vier Jahren gewährleistete die 15,40m lange Bailey-Brücke die Zufahrt für Busse, Rettungsdienst und Feuerwehr zum Schulzentrum Obersimbach. Die bisherige Überfahrt war während der Unwetterkatastrophe im Sommer 2016 durch die Wassermassen weggerissen worden und wurde damals innerhalb kürzester Zeit unter Leitung der THW-Fachgruppe Brückenbau aus Freising ersetzt.

    Kran hebt Brücke aus

    Zum Abbau wurde die Behelfsbrücke durch ein Kran-Unternehmen ausgehoben und am Abbauplatz abgesetzt. Der THW-Ortsverband Simbach hatte schon vorab den Holzbelag der Brücke entfernt, so dass das Stahlgerüst der Brücke zerlegt und verladen werden konnte. Mit Mund-Nasen-Schutz demontierten die 35 Helfer die Brücke. Nach rund sechs Stunden war die Brücke zerlegt und verladen. Alles habe wunderbar geklappt, heißt es.

    "Das ist top gelaufen!" Wolfgang Plietsch, Ortsbeauftragter THW Simbach
    © THW Simbach

    Mit Mund-Nasen-Schutz geschützt demontierten die 35 Helfer die Brücke. Nach rund sechs Stunden war die Brücke zerlegt und verladen.

    Teile der Brücke von Hand bewegt

    Unterstützt wurden die Helfer dabei durch den Mobilkran der Fachgruppe Brückenbau aus Freising und den Teleskoplader der THW-Fachgruppe Räumen aus Eggenfelden. Teile der Brücke mussten auch von Hand bewegt werden.

    Brückenteile eingelagert für nächsten Einsatz

    Verladen auf den Fahrzeugen und Anhängern der THW-Ortsverbände Mühldorf, Landshut und Eggenfelden, werden die Bauteile nun in die zentralen Lager des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur transportiert, wo sie für den nächsten Einsatz gelagert werden.

    Bei der Flutkatastrophe am 1. Juni 2016 waren in und um Simbach am Inn sieben Menschen getötet und zahlreiche Straßen, Brücken sowie Häuser zerstört worden.

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