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Behandeln ohne Kontakt: Telemedizin in der Coronakrise | BR24

© Ralph Wege/BR-Mainfranken

Gerade in der Coronakrise kann der Kontakt zwischen Arzt und Patient problematisch werden. Die Ansteckungsgefahr ist hoch. Deshalb könnte mit der Telemedizin eine Technik immer wichtiger werden, die schon vor einigen Jahren entwickelt wurde.

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Behandeln ohne Kontakt: Telemedizin in der Coronakrise

Gerade in der Coronakrise kann der Kontakt zwischen Arzt und Patient problematisch werden. Die Ansteckungsgefahr ist hoch. Deshalb könnte mit der Telemedizin eine Technik immer wichtiger werden, die schon vor einigen Jahren entwickelt wurde.

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Das Grundprinzip der Telemedizin besteht darin, dass nicht jeder Kontakt zwischen Arzt und Patient persönlich an einem Ort stattfinden muss. Stattdessen kann der Kontakt über Telefon oder Videokommunikation erfolgen. Wichtige Daten werden elektronisch übermittelt. Telemedizin war ursprünglich vor allem gedacht für die medizinische Versorgung auf dem Land.

Zentrum für Telemedizin existiert seit 8 Jahren

Gegründet wurde das Zentrum für Telemedizin in Bad Kissingen im Jahr 2012. Seitdem fördert das bayerische Gesundheitsministerium die Einrichtung. Der größte Vorteil im Hinblick auf Corona ist, dass der Kontakt zwischen Menschen reduziert wird.

Kein Kontakt zwischen Arzt und Patient

Patienten kommen nicht notwendigerweise in die Arztpraxen, sondern können im häuslichen Umfeld ärztlich versorgt werden. Von zu Hause aus schildert man dem Arzt in der virtuellen Sprechstunde seine Symptome. In Videogespräch können Arzt und Patient über Laborergebnisse sprechen, damit ein digitales Rezept ausgestellt werden kann.

Steigendes Interesse

Das Interesse an der Telemedizin wird nicht nur durch die Coronakrise in Zukunft weiterwachsen, da ist sich Sebastian Dresbach, Geschäftsführer vom Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen sicher. Denn durch den Ärztemangel, gerade auf dem Land, sind neue Ideen für die medizinische Versorgung gefragt.

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