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Bayreuther Forscher wollen Telefon-Hotlines verbessern | BR24

© picture alliance/abaca

Forscher der Uni Bayreuth wollen dafür sorgen, dass Kunden durch Telefon-Hotlines besser geholfen werden kann.

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Bayreuther Forscher wollen Telefon-Hotlines verbessern

Von komplizierten Dienstleistungen oder Produkten haben Kunden oft gar nicht genügend Ahnung, um auftretende Fehler der Mängel richtig zu benennen. Forscher der Uni Bayreuth wollen dafür sorgen, dass ihnen trotzdem schnell geholfen wird.

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Forscher der Uni Bayreuth wollen helfen, die Telefon-Hotlines von Unternehmen zu verbessern. Dafür werden sie von der Bayerischen Forschungsstiftung mit 660.000 Euro gefördert. Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) übergibt den Förderbescheid am Donnerstag (23.01.20) gemeinsam mit Arndt Bode, dem Präsidenten der Bayerischen Forschungsstiftung.

Verständnis für Produkte und Dienstleistungen fehlt

Die Wissenschaftler wollen mit dem Geld Computerprogramme entwickeln, die helfen sollen, die Probleme der Kunden besser zu erkennen. Weil den Kunden für komplizierte Produkten oder Dienstleistungen oft das Verständnis fehlt, sehen sich die Mitarbeiter von Telefon-Hotlines den Forschern zufolge nämlich oft nicht nur mit unklaren, sondern teils auch mit widersprüchlichen Aussagen konfrontiert.

Computerprogramme sollen helfen

Die Programme sollen die Kundenangaben künftig mit anderen Problembeschreibungen und Lösungswegen abgleichen und so eine Lösung für die Probleme der Kunden berechnen.

Noch ein Projekt wird gefördert

Ein zweites Projekt an der Uni Bayreuth wird mit rund 280.000 Euro gefördert. Es befasst sich mit der elektrochemischen Reduktion von Kohlenstoffdioxid (CO2). Hier ist das Ziel, Techniken zu entwickeln, um aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid Ethen zu gewinnen. Dann könnte das umweltschädliche Abfallprodukt als Rohstoff genutzt werden.

Forschungsstiftung bewilligt 914 Projekte

Die Bayerische Forschungsstiftung berät jährlich über Projektanträge mit einem Gesamtvolumen von mehr als 50 Millionen Euro. Bisher hat die Forschungsstiftung für 914 Projekte rund 584 Millionen Euro bewilligt.