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Bayreuth: Mutmaßlicher Reichsbürger klagt wegen Waffenverbot | BR24

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Klage vor dem Verwaltungsgericht Bayreuth

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Bayreuth: Mutmaßlicher Reichsbürger klagt wegen Waffenverbot

Ein Mann aus dem Landkreis Wunsiedel klagt vor dem Verwaltungsgericht Bayreuth. Er wendet sich gegen den Widerruf seiner waffen- und sprengstoffrechtlichen Erlaubnis. Die wurde ihm genommen, weil er den sogenannten Reichsbürgern angehören soll.

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Die Erlaubnis war dem Jäger und Sportschützen 2017 vom Landratsamt Wunsiedel entzogen worden, weil er 2016 einen Staatsangehörigkeitsausweis beantragt hatte. Jetzt prüft das Gericht, ob der Mann aus Arzberg in Beziehung zu den sogenannten Reichsbürgern steht. Der Jäger bestreitet das.

Er gehöre der Bewegung nicht an und distanziere sich hiervon. Er habe sich immer gesetzestreu verhalten, weshalb er auch nicht als waffenrechtlich unzuverlässig angesehen werden könne.

Wohnsitzstaat "Königreich Bayern"

Einen Staatsangehörigkeitsausweis habe er zum Zwecke der Ahnenforschung beantragt. Die Angaben im diesbezüglichen Antrag – Geburtsstaat "Königreich Sachsen" und Wohnsitzstaat "Königreich Bayern" habe er aus dem Internet entnommen, weil es keine Ausfüllhilfe gegeben habe.

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Ein Mann aus dem Landkreis Wunsiedel klagt seit heute (Dienstag, 03.09.2019, 9:30 Uhr) vor dem Verwaltungsgericht Bayreuth. Er wendet er sich gegen den Widerruf seiner waffen- und sprengstoffrechtlichen Erlaubnis.