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Bayerwald-Tierpark Lohberg feiert 30-jähriges Jubiläum | BR24

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Der Bayerwald-Tierpark Lohberg zeigt seit 30 Jahren die heimische Tierwelt - bei Zoobesuchern derzeit ein Trend. Rund 120.000 Menschen kommen jedes Jahr in den Bayerwald-Tierpark.

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Bayerwald-Tierpark Lohberg feiert 30-jähriges Jubiläum

Seit 30 Jahren zeigt der Lohberger Bayerwald-Tierpark die heimische Tierwelt. 120.000 Besucher aus aller Welt kommen jedes Jahr in den Zoo. Heuer feiert er sein Gründungsjubiläum.

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Der Bayerwald-Tierpark Lohberg zeigt seit 30 Jahren die heimische Tierwelt - bei Zoobesuchern derzeit ein Trend. Rund 120.000 Menschen kommen jedes Jahr in den Bayerwald-Tierpark. Heuer feiert der Zoo das ganze Jahr sein Gründungsjubiläum. Die Besucher kommen aus der ganzen Welt.

Lohberg profitiert vom Bayerwald-Tierpark

Gegründet wurde der Tierpark 1989 vom damaligen Bürgermeister Helmut Sperl und dem Tierarzt Hans Aschenbrenner. Viele Einheimische seien erst skeptisch gewesen, sagt Rita Vogel. Seit 30 Jahren arbeitet sie an der Kasse des Tierparks. Heute profitieren viele Lohberger, zum Beispiel der Wirt oder der Bäcker, von dem Andrang. Außerdem haben zehn Beschäftigte im Tierpark ihren Arbeitsplatz. Sie müssen insgesamt 400 Tiere füttern, die Gehege in Schuss halten und Spielplatz, Kiosk sowie die Wege im Park betreuen.

Bayerwald-Tierpark fördert den Artenschutz

Reich wird die Gemeinde nicht durch den Zoo, wie Bürgermeister Franz Müller sagt. Einen Gewinn werfe der Tierpark nicht ab. Er sehe den Tierpark aber als Einrichtung, von dem die ganze Region profitiert. Der Tierpark will auch einen Beitrag zum Artenschutz leisten, etwa wenn es um die Rückkehr von Luchs oder Wolf in Deutschland geht. Man versucht, die Besucher gerade über diese Tierarten zu informieren.

Mehr als 100 verschiedene Tierarten

Einheimische Tiere sind nicht unbedingt leichter zu halten als Exoten, heißt es vom Tierpark. Ein Beispiel ist das Reh. Das Tier brauche ein großes Gehege mit einer aufwändigen Bepflanzung. Die Lohberger Tiere stammen aus anderen Tiergärten oder sind eigene Nachzuchten. Der Erstbestand kam aus dem Alpenzoo Innsbruck. Seitdem sind zu den 100 verschiedenen Tierarten nur ein paar Exoten wie Elch und Waschbär dazugekommen.

© Richard Wenzel

Luchs im Bayerwald-Tierpark