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© Sylvia Bentele/Sylvia Bentele
Bildrechte: Sylvia Bentele/Sylvia Bentele

In Teilen Bayerns sind am Freitag schwere Gewitter möglich (Symbolbild).

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    Der Sommer macht Pause

    Am Abend haben sich von den Alpen her teils schwere Gewitter durch Bayern bewegt. Mittlerweile sind die Unwetterwarnungen aufgehoben, die Gewitter sind nach Osten abgezogen. Für die nächsten Tage wird unbeständiges und kühleres Wetter erwartet.

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    Von
    • Michael Sachweh
    • BR24 Redaktion

    Glück hatte, wer den Freitag für einen Ausflug nutzen konnte. Denn mit den Abendstunden hat eine mindestens siebentägige unbeständige Wetterperiode begonnen, begleitet von teils gewittrigen Regenfällen. Hochsommerliche Temperaturen wird es in der nächsten Woche wohl nicht geben.

    Am späten Nachmittag ging es in den Alpen los. Hier entstanden örtliche, zum Teil heftige Gewitter. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor Sturmbögen, Starkregen und Hagel. Die Gewitter zogen weiter nach Osten, gegen Mitternacht wurden die Unwetterwarnungen aufgehoben.

    Samstag: Im Süden unbeständig, der Norden freundlicher

    Am Samstag ist Franken und der Oberpfalz ein recht freundlicher Start ins Wochenende vergönnt. Allerdings ist es nicht mehr so wohlig warm wie am Freitag - zumal hier ein sehr böiger Wind weht, der für gefühlte Temperaturen sorgt, die gerade mal etwas über der 20 Grad-Marke liegen. In Südbayern bleibt das Wetter unbeständig mit Schauer- und Gewitterneigung, wobei es mit Himmelsbild und Regenrisiko in Alpennähe besonders trist aussieht.

    Neue, teils ergiebige Regenfälle, örtlich begleitet von Blitz und Donner, breiten sich in der Nacht auf Sonntag auf Bayern aus. Dabei werden für Schwaben und das westliche Oberbayern größere Regenmengen von bis zu 30 Liter pro Quadratmeter erwartet.

    Verbreitet regnerisch am Sonntag

    Am Sonntag tagsüber liegt nun auch der Norden Bayerns nicht mehr wie bislang auf der "sunny side" des Wettergeschehens. Ein perfekter Putztag. Ideal auch für alle, die schon immer mal mit den Freunden oder der ganzen Familie Mensch-Ärger-dich-nicht spielen oder die längst fällige Steuererklärung machen wollten. Denn der Himmel ist vielerorts wolkenverhangen und es kommt zu Regenfällen. Dabei liegen die Regenmengen in weiten Teilen Südbayerns im zweistelligen Literbereich.

    Bis zu 60 Liter pro Quadratmeter erwartet

    Nach dem derzeitigen Stand der Wetterprognosen bekommen Schwaben - und hier vor allem die alpennahe Region - sowie das südliche Oberbayern von heute Abend bis Sonntagabend besonders viel Regen ab. Für dieses Gebiet werden 30-40 Liter pro Quadratmeter erwartet, rund um Allgäu und Bodensee sind auch bis zu 60 Liter drin. Das sind rechenmodelltypische Durchschnittswerte. Das heißt örtlich sind es auch 10-20 Liter weniger, andernorts können auf diese Werte durchaus noch weitere 10-20 Liter draufsatteln.

    Kleinere Flüsse können über die Ufer treten

    Insgesamt sieht es nicht nach einer Neuauflage der Sintflut vom Berchtesgadener Land aus. Auf örtliche Überschwemmungen und kurzzeitiges Hochwasser der kleineren und auch mittelgroßen Flüsse wie etwa Iller oder Wertach sollte man sich aber einstellen. Murenabgänge an steilen Berghängen könnten bei solchen Wetterlagen ebenso vorkommen.

    In der neuen Woche herrscht unbeständiges Wetter mit Sonne, Wolken und vereinzelten Schauern und Gewittern. Größere Regenmengen wie an diesem Wochenende sind aber dann nicht mehr zu erwarten.

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