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BayernTrend zur Europawahl: Die Reaktionen | BR24

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Der aktuelle BR-BayernTrend sorgt für unterschiedliche Reaktionen in der Landespolitik.

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BayernTrend zur Europawahl: Die Reaktionen

Der aktuelle BR-BayernTrend sorgt für unterschiedliche Reaktionen in der Landespolitik. CSU-Chef Markus Söder nannte den Umfragewert von 41 Prozent einen positiven Zwischenstand. Auch FDP und AfD sind zuversichtlich. Für die SPD gilt das nur bedingt.

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Laut dem aktuellen BR-BayernTrend käme die CSU bei der Europawahl auf 41 Prozent. Parteichef und Ministerpräsident Markus Söder sprach am Mittwoch von einem "positiven Zwischenstand". Ein Grund dafür sei, dass man mit Manfred Weber den einzigen Kandidaten stelle, "der in Europa was werden kann – nämlich Chef der Kommission". Laut Söder spüre man zudem, dass die "Gesundung der CSU" vorankomme.

Auch bei den Grünen herrschte angesichts des Umfragewerts von 19 Prozent Freude. Die bayerische Spitzenkandidatin Henrike Hahn erklärte, "das Pro-Europa der bayerischen Grünen" sei bereits im Landtagswahlkampf gut angekommen. Ein Ziel der Grünen ist laut Hahn aber auch, "Europa zu erneuern, noch besser und demokratischer zu machen". Sie warnte vor einem Rechtsruck bei der Europawahl Ende Mai.

Grötsch: "Nicht das, was wir uns vorstellen"

Bei den Sozialdemokraten herrscht dagegen aktuell weniger Grund für Optimismus. Zwölf Prozent seien zwar besser als bei der Landtagswahl, erklärte der bayerische SPD-Generalsekretär Uli Grötsch. Das Umfrage-Ergebnis sei aber "bei weitem nicht das, was wir uns vorstellen". Bei der Europawahl 2014 hatte die SPD in Bayern noch 20,1 Prozent geholt.

Freie-Wähler Chef Hubert Aiwanger erklärte, er sei sehr zufrieden, dass seine Partei in Bayern laut BR-BayernTrend bereits bei fünf Prozent liege – obwohl man noch gar nicht in den Europa-Wahlkampf eingestiegen sei. "Das bedeutet bundesweit sicher ein gutes Ergebnis." Aktuell sind die Freien Wähler mit einer Abgeordneten im EU-Parlament vertreten.

FDP-Chef Föst: "Wollen deutlich mehr"

Der bayerische AfD-Landesvorsitzende Martin Sichert zeigte sich zufrieden mit dem BayernTrend-Wert von zehn Prozent. Seine Partei habe "klare Alleinstellungspositionen im Bereich der Europäischen Union". Im Wahlkampf werde man sich dafür einsetzen, dass die einzelnen EU-Staaten mehr Entscheidungsfreiheiten haben.

Der bayerische FDP-Chef Daniel Föst erklärte: "Fünf Prozent sind für die FDP ein erster Schritt, wir wollen natürlich deutlich mehr." Mit Blick auf den Wahlkampf sagte Föst, Europa dürfe sich "nicht im Klein-Klein, in der Durch-Regulierung verlieren". Die FDP will sich demnach auch dafür einsetzen, dass europäische Austauschprogramme nicht erst in Universitäten, sondern bereits in allen Schulzweigen anfangen.

© Alexander Loos /BR

Der aktuelle BR-BayernTrend sorgt für unterschiedliche Reaktionen in der Landespolitik. CSU-Chef Markus Söder nannte den Umfragewert von 41 Prozent einen positiven Zwischenstand. Auch FDP und AfD sind zuversichtlich. Für die SPD gilt das nur bedingt.