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BayernTrend: Mehrheit hält Verdi-Warnstreiks für gerechtfertigt | BR24

© pa/dpa

Warnstreik im Öffentlichen Dienst

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    BayernTrend: Mehrheit hält Verdi-Warnstreiks für gerechtfertigt

    Für 56 Prozent der Bayern gehen die Warnstreiks der letzten Woche im Öffentlichen Dienst in Ordnung, für 36 Prozent nicht. Das ist ein Ergebnis des neuen BR-BayernTrends.

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    Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst 4,8 Prozent mehr Geld. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, fanden auch in Bayern erste Warnstreiks statt.

    56 Prozent der Bayern halten die Warnstreiks der letzten Woche für gerechtfertigt, vier von zehn (36 Prozent) nicht. Mehrheitliche Zustimmung finden die Streiks in den Reihen von SPD (72:24 Prozent), Grünen (65:28 Prozent) und Freien Wählern (58:41 Prozent). Die Anhänger der CSU (46:47 Prozent) und der AfD (49:48 Prozent) sind in dieser Frage in etwa gleich große Lager gespalten.

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    BayernTrend: Mehrheit hält Verdi-Warnstreiks für gerechtfertigt

    Am Freitag wieder Warnstreiks im Nahverkehr

    In Bayern kommt es an diesem Freitag erneut zu Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr. Mit Dienstbeginn werden Busfahrerinnen und -fahrer in neun bayerischen Städten nicht ihr Fahrzeug aus dem Depot holen, sondern die Streikweste anziehen. Laut Verdi sind Fürth, Augsburg, Regensburg, Landshut, Bamberg, Ingolstadt und Schweinfurt betroffen. In Nürnberg wird auch die U-Bahn wieder bestreikt. In München fahren dagegen U-Bahn und Tram. Der Busverkehr und die Fahrscheinkontrolle aber sind in der Landeshauptstadt zu Aktionen aufgerufen.

    Die Folgen des Warnstreiks dürften laut Gewerkschaft nicht ganz so groß sein wie Anfang letzter Woche, als der Nahverkehr ganztägig bestreikt worden war. Diesmal gilt der Aufruf nur bis zur Mittagszeit. Man wolle nicht die Fahrgäste treffen, sondern die Arbeitgeber.

    Verdi setzt die Warnstreiks in dieser Woche fort. Betroffen sind unter anderem am Donnerstag das Nürnberger Klinikum und am Freitag der Nahverkehr in Schweinfurt.