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BayernTrend zur Europawahl: Minus für alle Landtagsparteien | BR24

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    BayernTrend zur Europawahl: Minus für alle Landtagsparteien

    Wenn am Sonntag Europawahl wäre, käme die CSU laut BayernTrend auf 39 %. Zweitstärkste Kraft wären die Grünen mit 18 %, gefolgt von SPD (11) und AfD (9). Freie Wähler und FDP liegen bei 4 %, die Linke bei 3 %. Aufwärts geht es für ÖDP und Die Partei.

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    Zweieinhalb Wochen vor der Europawahl ist die CSU im BR-BayernTrend wieder unter die 40-Prozent-Marke gerutscht: 39 Prozent der Wahlberechtigten im Freistaat würden derzeit den Christsozialen ihre Stimme geben - zwei Prozentpunkte weniger als im März.

    Grüne vor SPD und AfD

    Alle anderen im Landtag vertretenen Parteien haben gegenüber dem BayernTrend im März jeweils einen Prozentpunkt verloren: Die Grünen liegen bei 18 Prozent, die AfD bei 9, Freie Wähler und FDP gleichauf bei 4 Prozent. Für die Linke würden 3 Prozent stimmen.

    Bei der Europawahl 2014 hatte die CSU 40,5 Prozent erreicht. Vor fünf Jahren kam die SPD noch 20,1 Prozent der Stimmen, die Grünen auf 12,1 und die AfD auf 8,1 Prozent. Die Freien Wähler erhielten damals 4,3 Prozent, die FDP 3,1 und die Linke 2,9 Prozent.

    Kleine Parteien im Aufwind

    Aufwärts ist es in den vergangenen Wochen in der Wählergunst für die kleinen Parteien gegangen. Statt zusammen auf fünf Prozent wie im März kämen sie jetzt auf zwölf Prozent. Davon würde die ÖDP 4 Prozent erhalten und 3 Prozent die Satirepartei Die Partei. Bei der Europawahl gibt es in Deutschland keine Sperrklausel.

    Der BR-BayernTrend

    Für den BR-BayernTrend befragte das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap von 2. bis 6. Mai 1.000 Wahlberechtigte in Bayern. Es handelt sich um eine repräsentative Zufallsauswahl, die Befragung erfolgte telefonisch. Die Sonntagsfrage zur Europawahl misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt laut Infratest dimap einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlausgang abgeschlossen ist. Rückschlüsse auf den späteren Wahlausgang sind damit nur bedingt möglich.