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BayernTrend: Grüne reagieren erfreut, CSU sieht "Luft nach oben" | BR24

© picture alliance / Winfried Rothermel

Ein Wegweiser zum Europaparlament in Straßburg.

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BayernTrend: Grüne reagieren erfreut, CSU sieht "Luft nach oben"

Im Endspurt vor der Europawahl freuen sich die Grünen über ihr gutes Abschneiden im aktuellen BayernTrend. CSU-Vize Niebler setzt auf den CSU-Spitzenkandidaten Weber und sieht noch "Luft nach oben". Die SPD ist sich sicher, "wir werden mehr".

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Zwei Prozentpunkte weniger als noch im März - die CSU konnte ihren Aufwärtstrend im aktuellen BayernTrend nicht verfestigen. Für Partei-Vize Angelika Niebler, die selbst Mitglied des Europäischen Parlaments ist, ist das aber kein Beinbruch. Eher ein Grund, jetzt im Wahlkampfendspurt "nochmal kräftig die Werbetrommel zu rühren".

Vor allem mit dem Spitzenkandidaten der Christsozialen, dem EVP-Vorsitzenden Manfred Weber, sieht Niebler noch "Luft nach oben". Die Stimmung im Land bezeichnet die Vizeparteivorsitzende als gut, das Interesse an der Europawahl als hoch. Das sei vor fünf Jahren noch anders gewesen.

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CSU-Vize Angelika Niebler sieht noch Luft nach Oben

"Riesenmotivation" bei den Grünen

Die Grünen sind auch im aktuellen BayernTrend wieder zweitstärkste Kraft. Für die bayerische Spitzenkandidatin Henrike Hahn, eine "Riesenmotivation".

Hahn sieht einen großen Vorteil darin, dass den Menschen inzwischen klar geworden sei, wie wichtig Klima und Umwelt seien. Schließlich seien das grüne Kernthemen.

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Die Spitzenkandidatin der Grünen bei der Europawahl, Henrike Hahn, glaubt, dass die Grünen mit ihren Kernthemen, Umwelt und Klima punkten können.

Die SPD konnte im Vergleich zum letzten BayernTrend keinen Boden gut machen. Die bayerische Spitzenkandidatin, Maria Noichl, glaubt aber, dass sich das bald ändern wird: "Wir können mehr, wir wollen mehr und wir werden mehr", gibt sich Noichl kämpferisch. Außerdem lobt sie ihren Parteikollegen Frans Timmermans.

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Die bayerische SPD-Spitzenkandidatin Maria Noichl lobt den ihren Parteikollegen Frans Timmermans.

Der FDP-Spitzenkandidat Phil Hackemann zeigt sich "entspannt". Er verweist auf neun Prozent, bei denen die FDP bundesweit aktuell stehe. Im aktuellsten DeutschlandTrend waren es allerdings nur acht Prozent.

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Der FDP-Spitzenkandidat Phil Hackemann zeigt sich "entspannt", man habe sich stark positioniert.

Der AfD-Spitzenkandidat Bernhard Zimniok bezeichnet Bayern als "schwieriges Pflaster". Das habe man kommen sehen, so sein Kommentar zum BayernTrend.

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Der AfD-Spitzenkandidat Bernhard Zimniok als "schwieriges Pflaster. Das habe man kommen sehen, so sein Kommentar zum BayernTrend.

Die Kandidatin der Freien Wähler, Ulrike Müller, sieht den einen Prozentpunkt Verlust im Vergleich zum März nicht tragisch. "Es ist etwa gleich, wie bei der letzten Europawahl", so Müller. Für sie sei das Ergebnis Ansporn und Herausforderung zugleich.

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Die Kandidatin der Freien Wähler, Ulrike Müller

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Autor
  • Severin Veitleder
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