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Archivbild: Weihnachtsmarkt
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Tobias Brunner
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Archivbild: Weihnachtsmarkt

Glühwein, leuchtende Buden und bunter Weihnachtsschmuck – wenn es draußen kälter wird und vielleicht sogar die ersten Schneeflocken fallen, beginnt auch wieder die Zeit der Christkindl-, Weihnachts- und Adventsmärkte. Der Tölzer Christkindlmarkt beispielsweise hat bereits seit Freitag geöffnet und in Altötting ging es am Samstag los.

Doch je mehr Märkte zum Besuch einladen, desto schwieriger wird auch die Antwort auf die Frage: Wohin? Einerseits kommen einem da die Klassiker wie der Nürnberger Christkindlesmarkt in den Sinn. Doch auch abseits der bayerischen Großstädte gibt es einige Märkte zu entdecken, die besonders schön oder sogar besonders ungewöhnlich sind. Hier eine Auswahl aus allen Regierungsbezirken.

Unterfranken

Miltenberger Weihnachtsmarkt

Der Miltenberger Weihnachtsmarkt zieht sich durch die komplette Altstadt, also vom Engelsplatz bis zum historischen Marktplatz, dem Schnatterloch. Der Höhepunkt ist die Stadtillumination im historischen "Schwarzviertel". Das Viertel ist dabei vom zweiten bis zum dritten Advent täglich nach Einbruch der Dunkelheit in ein märchenhaftes Licht getaucht. Außerdem ziehen beim "Engelszauber" kleine und große Engel durch die Altstadt.

Öffnungszeiten: Alle Adventswochenenden (Fr ab 14 Uhr; Sa/So ab 11 Uhr)

Kahler Dorfweihnacht

Die Kahler Dorfweihnacht findet auf dem zentralen Dorfplatz am zweiten Adventswochenende statt. Vereine, Organisationen und Gewerbetreibende aus Kahl und Umgebung bieten dort ihre Waren an – "klein, aber fein", sagen viele Besucher. Kulinarische Köstlichkeiten, Stände mit weihnachtlichen Geschenken und die musikalische Umrahmung durch verschiedene Gruppen aus der Region sorgen für das besondere Flair.

Öffnungszeiten: 15. und 16.12. (15-20 Uhr)

Oberfranken

Forchheimer Weihnachtsmarkt

Forchheim besticht nicht nur durch sein Fachwerkensemble – das Rathaus verwandelt sich im Dezember auch in einen riesigen Adventskalender: Jeden Abend um 18.30 Uhr öffnet ein Engel ein Fenster, verkündet eine vorweihnachtliche Botschaft und zieht per Los einen Gewinner des Tages. Außerdem sind beim Forchheimer Krippenweg insgesamt sechs Krippen zu sehen – inklusive einer lebenden.

Öffnungszeiten: 1.12. bis 23.12. (Mo-Fr 12-20 Uhr; Sa/So 11-20 Uhr; Heiligabend 9-12 Uhr)

Mittelfranken

Weihnachtsmarkt in Spalt

Alte Scheunen, Stadel und Bierkeller – was sonst im Zeichen des Hopfens steht, verwandelt sich am ersten Adventswochenende in ein weihnachtliches Lichtermeer. Mehr als 100 Stände und Aktionen ziehen sich durch die gesamte Altstadt – und natürlich dürfen bei einer Hopfenstadt auch die Bierverkostungen nicht fehlen.

Öffnungszeiten: 1.12. (15-21 Uhr) und 2.12. (12-19 Uhr)

Dinkelsbühler Weihnachtsmarkt

"Ihr Kinderlein kommet" ist nicht einfach nur das Motto des Weihnachtsmarkts – das beliebte Lied hat auch ein Dinkelsbühler Bürger geschrieben: Christoph von Schmid. Entsprechend viel Aufwand betreibt die Stadt deshalb stets, um den Innenhof des Heiliggeistspitals zum Leuchten zu bringen. Auch nach Heiligabend geht es noch weiter: Vom 26. Dezember bis zum 1. Januar 2019 hat im Innenhof des Hauses der Geschichte ein Weihnachtsmarkt geöffnet.

Öffnungszeiten: 29.11. bis 23.12. (Mo-Fr 13-20 Uhr; Sa/So 11-20 Uhr)

Oberpfalz

Bergwerksweihnacht auf Maffei

Früher wurde hier Eisenerz gefördert, nun dient das ehemalige Bergwerk in Nitzlbuch bei Auerbach als außergewöhnliche Kulisse für den Markt am zweiten Adventswochenende: Im Hintergrund sind dabei noch die alten denkmalgeschützten Fördergerüste zu sehen. Fast 80 Hobbykünstler und Kunsthandwerker haben sich angemeldet.

Öffnungszeiten: 8.12. (13-21 Uhr) und 9.12. (13-20 Uhr)

Niederbayern

Weihnachtsmarkt am Waldwipfelpfad

Bei Tag können Besucher des Waldwipfelwegs in Maibrunn bei Sankt Englmar die Weiten des Bayerischen Walds überblicken. Abends sind es an mehreren Wochenenden im November und Dezember die leuchtenden Buden, die ins Auge stechen. Dann verwandelt sich der Waldwipfelpfad in einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt. Wer dem Gedrängel mancher Märkte in den Städten entkommen will, findet hier deutlich mehr Ruhe.

Öffnungszeiten: 23.-25.11., 30.11.-2.12., 7.-9.12., 14.-16.12., 21.-23.12. (jeweils Fr 15-20 Uhr; Sa/So 12-20 Uhr)

Granitweihnacht Hauzenberg

Wo andere Gemeinden mit einem Markt inmitten historischer Fassaden locken, geht es in Hauzenberg rustikaler zu. Der Rahmen für den Markt hier: ein alter Steinbruch. Der "Christkindlmarkt im Stoabruch" zeigt Kunsthandwerk aus dem Bayerischen Wald, dem Mühlviertel und Südböhmen – natürlich auch spezielles Kunsthandwerk aus Stein. Dazu ein Streichelzoo als lebende Krippe und ein Kino an der Felswand.

Öffnungszeiten: Alle Adventswochenenden (jeweils 14-20 Uhr)

Oberbayern

Mittenwalder Christkindlmarkt

Rund um die historische Pfarrkirche erwarten die Gäste insgesamt 40 alpenländische handgezimmerte Hütten – das Markenzechen des Mittenwalder Markts. Auch das Geigenbaumuseum öffnet extra für den Markt seine Türen und lädt zu verschiedenen Konzerten ein. Dazu gibt es neben einer Krippenausstellung auch noch Kutschfahrten sowie Lüftlmalerei- und Kirchenführungen.

Öffnungszeiten: 13.12. bis 16.12. (12-20 Uhr)

Schwaben

Friedberger Advent

Seit 25 Jahren organisieren vier Privatleute den kleinen Markt in Friedberg in der Nähe von Augsburg. Ein wichtiger Teil dabei: das kulturelle Begleitprogramm. So treten dieses Jahr unter anderem die Bläser der Berliner Philharmoniker und Geigerin Sophie Heinrich im Wittelsbacher Schloss auf. Außerdem können Besucher an den vier Advents-Samstagen kostenlos in der Stadt parken.

Öffnungszeiten: 4.12. bis 23.12. (Mo-Fr 16-20.30 Uhr; Sa/So 13-20.30 Uhr)

Grafik: Bayerns schönste und ungewöhnlichste Christkindlmärkte

Grafik: Bayerns schönste und ungewöhnlichste Christkindlmärkte