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Bayerns "First Lady" wird Schirmherrin über berittene Polizei | BR24

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Karin Baumüller-Söder hat die Schirmherrschaft der berittenen Einheit der Bayerischen Polizei übernommen. Die Polizei verfügt in München, Nürnberg und Rosenheim über insgesamt 59 Dienstpferde.

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Bayerns "First Lady" wird Schirmherrin über berittene Polizei

Karin Baumüller-Söder, die Ehefrau von Ministerpräsident Markus Söder, hat in Nürnberg die Schirmherrschaft über die berittene Polizei in Bayern übernommen. Das Amt wurde ihr von Innenminister Joachim Herrmann übertragen.

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In einer Reithalle im Nürnberger Stadtteil Buch hat Bayerns First Lady Karin Baumüller-Söder heute die Schirmherrschaft über die berittene Polizei in Bayern übernommen. Die Ehefrau von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist selbst turniererfahrene Springreiterin und sagte, sie freue sich sehr über ihre neue Aufgabe, nun die Patin der Reiterstaffeln der Bayerischen Polizei sein zu dürfen. "Die Teams aus Reiterinnen, Reitern und Pferden leisten einen großartigen Beitrag für unsere Sicherheit im gesamten Freistaat", so Baumüller-Söder.

Reiterstaffeln sind mehr als Sympathieträger

Das Amt wurde ihr übertragen vom bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Er betonte, die berittene Polizei sei viel mehr als nur Sympathieträger. Gerade bei bestimmten Großlagen wie zum Beispiel Fußballspielen oder großen Demonstrationen seien die Reiterstaffeln effektiver, weil sie Menschenströme besser leiten und gegebenenfalls auseinander bringen könnten.

Zudem könnten sie in Gebieten eingesetzt werden, die für Fahrzeuge schwer oder nicht zugänglich sind, zum Beispiel auch an Seeufern.

Berittene Polizei soll weiter aufgestockt werden

Laut Bayerischem Innenministerium sei die berittene Polizei in den vergangenen zwei Jahren bereits deutlich aufgestockt worden. Derzeit gebe es eine Reiterstaffel in München und je eine in Nürnberg für den Regierungsbezirk Mittelfranken und Rosenheim für den Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.

Insgesamt seien aktuell 59 Pferde im Einsatz, Tendenz steigend. Laut Koalitionsvertrag will die bayerische Landesregierung die berittenen Polizeieinheiten auf 100 Pferde aufstocken. Jährlich gibt der Freistaat etwa 5,2 Millionen Euro für den Betrieb und den weiteren Ausbau der Reiterstaffel aus.

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Die zwölf fränkischen Dienstpferde der Polizei stehen in einem Stall im Nürnberger Knoblauchsland. Lange war die bayerische Reiterstaffel mit derzeit insgesamt 59 Pferden umstritten, denn die Kosten sind nicht unerheblich.

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