Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Bayern will mehr Elektrobusse auf die Straße bringen | BR24

© dpa-Bildfunk/Julia Demel

E-Bus in Nürnberg

Per Mail sharen

    Bayern will mehr Elektrobusse auf die Straße bringen

    Gerade erst hat der bundesweite Verband Deutscher Verkehrsunternehmen VDV verkündet, dass Elektrobusse bundesweit bisher kaum eine Rolle spielen. In Bayern wollen einige Verkehrsunternehmen jetzt mehr auf den Elektroantrieb setzen.

    Per Mail sharen

    In den bayerischen Großstädten fährt bisher höchstens eine Handvoll Elektrobusse. Bei der MVG in München sind seit einem Jahr zwei E-Busse im regulären Linienbetrieb im Einsatz. In Nürnberg fährt aktuell ein Elektrobus, in Regensburg fünf kleine Elektrobusse auf der Altstadtlinie.

    Positive Bilanz nach Anfangsschwierigkeiten

    Am Anfang klagten die Verkehrsbetriebe über Kinderkrankheiten der E-Busse, inzwischen klingen sie etwas zuversichtlicher, die Elektrobusse könnten zwar nach wie vor in Leistung und Zuverlässigkeit nicht mit Dieselbussen mithalten, seien aber prinzipiell praxistauglich, heißt es.

    Immer mehr E-Busse kommen zum Einsatz

    Eine Reihe bayerischer Verkehrsbetriebe wollen jetzt auch ihren Elektro-Fuhrpark ausbauen. Was auch mit den Fördermitteln zu tun hat, die in die Anschaffung dieser Technik fließen. Auch Würzburg setzt bald testweise zwei E-Busse ein, Regensburg will perspektivisch 30 Prozent Elektrobusse erreichen, Nürnberg schafft heuer ein Drittel der neuen Busse elektrisch an. In München sollen es vier neue Busse werden. Allerdings sind große Gelenkbusse nach Angeben der Münchner Stadtwerke bisher noch gar nicht auf dem Markt verfügbar – sie mussten eine Ausschreibung mangels vertretbarer Angebote verschieben.

    Augsburger setzen auf Biogas

    Einen eigenen Weg gehen die Stadtwerke Augsburg: Sie fahren ihre Busse bereits ausschließlich mit Biogas und damit umweltschonend. Elektrobusse stellen dazu aus Sicht der Augsburger "weder von der Praxistauglichkeit noch von der Ökobilanz derzeit eine Alternative dar".