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FFP2-Maskenpflicht in Bayern

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    Kostenlose FFP2-Masken: Diese Personen sind berechtigt

    Bayerns Gesundheitsministerium hat damit begonnen, 2,5 Millionen FFP2-Masken für Bedürftige an die Kommunen zu verteilen. Empfänger von Grundsicherung sowie Obdachlose und Nutzer von Tafeln sollen profitieren.

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    • BR24 Redaktion

    Das bayerische Gesundheitsministerium hat mit der Verteilung von 2,5 Millionen FFP2-Masken an die Landkreise und kreisfreien Städte begonnen. Das Technische Hilfswerk brachte die Schutzmasken am Dienstag aus dem Pandemie-Zentrallager der Staatsregierung in alle Teile des Freistaats, wie das Ministerium mitteilte.

    Nun sollen die Masken "so rasch wie möglich" an die Bedürftigen ausgegeben werden. Wie die Kreisverwaltungsbehörden dabei vorgehen, bleibt ihnen überlassen, erklärte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Sie können die Masken zum Beispiel von den Gemeinden ausgeben lassen oder direkt an die Bedürftigen schicken. "Das Wichtigste ist, dass alle Menschen schnell die Schutzausrüstung bekommen, die sie brauchen", betonte der Minister. Er gehe davon aus, dass sie spätestens kommenden Montag an Mann und Frau gebracht sind.

    Empfänger von Grundsicherung, Obdachlose und Nutzer der Tafeln bekommen Gratis-Masken

    Berechtigt für die kostenlosen FFP2-Masken sind die Empfänger von Grundsicherung sowie Obdachlose und Nutzer von Tafeln. Fürs Erste bekommt jeder fünf Masken.

    Je drei kostenlose FFP2-Masken gibt es außerdem für pflegende Angehörige: Sie können die Masken ab 25. Januar in der jeweiligen Stadt- oder Gemeindeverwaltung ihrer pflegebedürftigen Person abholen. Als Nachweis genüge ein Schreiben der Pflegekasse, aus dem der Pflegegrad der betreuten Person hervorgeht.

    Apotheker rechnen mit steigenden Preisen

    Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) geht davon aus, dass eine FFP2-Maskenpflicht für alle Bundesbürgerinnen und -bürger im Markt zu erhöhten Preisen führen könnte. Mit einem flächendeckenden Mangel rechnen die Apotheker aber nicht.

    Bislang hätten es die Apotheken "in einem großen Kraftakt" geschafft, viele Millionen FFP2-Masken für weit mehr als 30 Millionen ältere und chronisch kranke Menschen mit Berechtigungsschein zu beschaffen. Man sei "zuversichtlich, dies auch weiterhin zu bewältigen", so der ABDA.

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