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Rupert Sedlmayr fährt auf seinem Rennrad vorbei an einem Apfelbaumgarten. Auf der Schulter hält einer einen grünen Teppich
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Rupert Sedlmayr fährt auf seinem Rennrad vorbei an einem Apfelbaumgarten. Auf der Schulter hält einer einen grünen Teppich

Rupert Sedlmayr ist aus Wessobrunn und 47 Jahre alt. Er hat vier Schwestern und einen Zwillingsbruder und lebt mit seiner Mutter auf dem Enödhof der Familie. Mit "Leib und Seele" ist er Bauer, und schon in der Schule wusste er, dass ihn zu viel Sitzen "umbringt", wie er sagt.

"Bewegung ist artgerechte Lebensweise."

Ampferstechen als Training

Rupert Sedlmayr bewirtschaftet 28 Hektar Grünland. Was er davon nicht als Futter für seine 20 Rinder verbraucht, verkauft er als Bio-Heu. Weil er als Biobauer keine Unkrautvernichter einsetzen darf, muss er Ampfer stechen, "bis die Finger abfallen". Das Schicksal aller Biobauern übrigens. Und dann ist da noch die Leidenschaft fürs Obst. In seinem Leben hat er wohl an die 200 Obstbäume gepflanzt - Äpfel, Birnen, Zwetschgen und Nüsse.

Der "laufende Bauer vom Oberland"

"Als Rinderhalter mit Weidehaltung muss ich ja zwangsläufig schneller sein als mein schnellstes Rind. Und dafür muss man ein bisserl was machen."

Kaum zu glauben, dass bei der vielen Arbeit noch Zeit bleibt für seine andere große Leidenschaft, den Sport. Nicht irgendeinen Sport, sondern Ausdauersport. Der Triathlon und der Duathlon sind sein Ding. Im Duathlon - Laufen, Radfahren, Laufen - hat er es in seiner Altersklasse schon zweimal zum Bayerischer Meister gebracht.