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09.00 Uhr live: Pressekonferenz zu Schulschließungen in Bayern | BR24

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09.00 Uhr live: Pressekonferenz zu Schulschließungen in Bayern

Bayern wird den Betrieb in Schulen, Kindergärten und Krippen bis zum Ende der Osterferien am 19. April "faktisch stilllegen". Um 9 Uhr wird Ministerpräsident Söder offiziell über die Entscheidung informieren. BR24 zeigt die Pressekonferenz live.

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Schüler, Eltern und Lehrer in Bayern müssen sich wegen der Corona-Krise möglicherweise auf Schulschließungen einstellen. Eine Entscheidung solle am Freitag getroffen werden, kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin an. Auch könne es sein, dass Kitas dicht machen müssten. Wenn solch eine Maßnahme getroffen werde, müsse diese mit einer Notfallbetreuung für die Kinder etwa von Pflegepersonal oder Ärzten verbunden werden.

"Wir werden am Freitag "endgültig entscheiden, dass und wann wir die Schule vor Ostern schließen", so sagte er wörtlich. Ob dies landesweit oder nur in Teilen Bayerns geschehen wird, blieb am Abend noch offen. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hatte bereits Mittwoch Schulschließungen für bestimmte Regierungsbezirke oder Regionen nicht mehr ausgeschlossen.

"Was notwendig ist, werden wir tun." Ministerpräsident Markus Söder

Söders Pressekonferenz live bei BR24

Über das weitere Vorgehen des Freistaats will die Staatsregierung am Freitagmorgen um 9 Uhr bei einer Pressekonferenz informieren. Daran nehmen auch Gesundheitsministerin Melanie Huml, Sozialministerin Carolina Trautner (beide CSU) und Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) teil.

BR24 zeigt die mit Spannung erwartete Pressekonferenz im Livestream.

Mehr als 100 Schulen in Bayern bereits dicht

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus waren am Donnerstag mehr als 100 Schulen in Bayern vollständig geschlossen. Davon betroffen waren laut Kultusministerium nahezu alle Schularten. Am Dienstag waren es noch rund 50 geschlossene Einrichtungen gewesen. Zur Einordnung: Insgesamt gibt es im Freistaat rund 6.000 Schulen.

Treffen wegen Abiturprüfungen gefordert

Unter anderem der Verband Deutscher Realschullehrer hatte gefordert, Schulen auch in Bayern wegen der Infektionsgefahr sofort flächendeckend zu schließen. Bislang hatte die Staatsregierung dazu keine Veranlassung gesehen, sondern zunächst auf das Verbot von Großveranstaltungen gesetzt. Mehrere Länder wie Österreich, Irland und Dänemark haben sich aber inzwischen zu vollständigen Schulschließungen entschlossen.

Mit Blick auf die anstehenden Abiturprüfungen und die zunehmenden Schulschließungen haben mehrere Verbände ein Treffen mit dem Kultusministerium gefordert. Ziel sei eine faire Durchführung des Abiturs bei gleichzeitiger Eindämmung des Virus, teilten unter anderem Philologenverband, Direktorenvereinigung, Landeselternvertretung mit. Die Abiturprüfungen im Freistaat sollen am 30. April beginnen.

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