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Bayern-Ei-Prozess: Auch Erkrankte müssen aussagen | BR24

© Armin Weigel/dpa-bildfunk

Der frühere Geschäftsführer der niederbayerischen Firma Bayern-Ei (Mitte) im Landgericht mit seinen Verteidigern

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    Bayern-Ei-Prozess: Auch Erkrankte müssen aussagen

    Im sogenannten Bayern-Ei-Prozess wegen eines Salmonellenausbruchs werden auch zahlreiche Betroffene vor dem Landgericht aussagen. Der ehemalige Geschäftsführer von Bayern-Ei muss sich unter anderem wegen Körperverletzung mit Todesfolge verantworten.

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    Im Prozess gegen den ehemaligen Inhaber der Firma Bayern-Ei wegen eines Salmonellenausbruchs in mehreren europäischen Ländern im Jahr 2014 werden auch zahlreiche Betroffene aussagen. Das hat das Landgericht in Regensburg bekannt gegeben.

    Erkrankte sagen selbst aus

    Die Ladung der Zeugen war vom Gericht bisher noch zurückgestellt worden. Nun werden am 17. Dezember erste Erkrankte selbst aussagen. Es sind Betroffene aus Deutschland, Österreich und Frankreich geladen.

    Unternehmer wird Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen

    Dem ehemaligen Bayern-Ei-Chef Stefan Pohlmann wirft die Anklage in mehreren Fällen gefährliche Körperverletzung vor, in einem Fall auch mit Todesfolge. Außerdem ist der Unternehmer wegen gewerbsmäßigen Betrugs und möglichen Verstößen gegen Lebensmittel- und Tierschutzgesetze angeklagt. Der Prozess wird regulär am 5. Dezember fortgesetzt.