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Preidel bleibt Präsidentin der Evangelischen Landessynode | BR24

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Annekathrin Preidel, Präsidentin der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

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    Preidel bleibt Präsidentin der Evangelischen Landessynode

    Zu Beginn der Evangelischen Landessynode in Bayern stand die Wahl des neuen Präsidiums im Mittelpunkt. Die Synode entschied sich für Kontinuität: Erneut fiel die Wahl auf die bereits amtierende Präsidentin Annekathrin Preidel.

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    Annekathrin Preidel heißt die alte und neue Präsidentin der evangelischen Landessynode. Bei ihrer konstituierenden Tagung wählte die evangelische Landessynode die promovierte Biologin für weitere sechs Jahre an ihre Spitze. Die 63-Jährige hatte keine Gegenkandidaten.

    Preidel: Kirche soll aus Corona-Krise zu lernen

    Preidel stammt aus Erlangen, engagiert sich seit Jahren in der evangelischen Kirche, unter anderem als Kirchenvorstand in ihrer Gemeinde und ist bereits seit 2014 Präsidentin der Synode. Sie bleibt mit ihrer Wiederwahl die oberste Repräsentantin der mehr als 2,3 Millionen evangelischen Christen im Freistaat.

    Für die Zukunft sieht sie die bayerische Landeskirche vor "großen Herausforderungen". Angesichts von massiv sinkenden Mitgliederzahlen muss die Kirche sparen, Stellen streichen. Hier hofft Preidel auf einen Lerneffekt aus der Corona-Krise, in der keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden konnten und die Gemeinden gezwungen waren, auf alternativen Wegen ihre Mitglieder zu erreichen. Preidel ist überzeugt: "Das Loslassen von gewohnten Mustern wird uns jetzt leichter fallen."

    Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm warnt im Gespräch mit dem BR davor, "besinnungslos" Sparlisten zu erstellen. Die Schwerpunkte müssten so gesetzt werden, dass sie der Kirche der Zukunft entsprechen.

    Landessynode findet an Autobahn in Geiselwind statt

    Aufgrund der coronabedingten Auflagen tagen die insgesamt 108 Synodalen in einer riesiegen Eventhalle an der Autobahn in Geiselwind. Für den Landesbischof hat dieser Ort eine hohe Symbolkraft: eine Kirche, die nah bei den Menschen ist. Eben auch am Autohof mit LKW Parkplatz. Bedford-Strohm wünscht sich eine Kirche, "die nicht wartet, bis die Trucker kommen, sondern eine Kirche, die da ist, wo die Trucker sind".

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