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Bayern am stärksten von Kurzarbeit betroffen | BR24

© pa / dpa

Fertigung bei BMW in Regensburg

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    Bayern am stärksten von Kurzarbeit betroffen

    Die Kurzarbeit wegen der Corona-Krise trifft Bayern laut Ifo-Institut am härtesten. Im Freistaat waren im Mai 26 Prozent der Sozialversicherungspflichtigen in Kurzarbeit - 1,47 Millionen Beschäftigte. Hauptgrund ist die Flaute in der Autoindustrie.

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    1,47 Millionen Beschäftigte und damit 26 Prozent der Sozialversicherungspflichtigen in Bayern befanden sich im Mai in Kurzarbeit. Damit erreicht der Freistaat sowohl prozentual als auch in absoluten Zahlen den höchsten Wert im Ländervergleich, wie aus einer Schätzung der Münchner Ökonomen hervorgeht. Auch im minimal bevölkerungsreicheren Nordrhein-Westfalen sind nicht so viele Menschen in Kurzarbeit.

    Alles Wissenswerte zum Coronavirus finden Sie hier.

    Automobil-Krise als Ursache

    "Gerade in den Ländern mit bedeutender Automobil- und Zuliefererindustrie wird besonders viel Kurzarbeit gefahren", erläutert Ifo-Experte Sebastian Link die Zahlen. Geht man nach dem Anteil der Kurzarbeiter an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, folgen auf Bayern Baden-Württemberg und die in der Schätzung zusammengefassten Länder Niedersachsen und Bremen mit jeweils 23 Prozent. Am geringsten ist die Kurzarbeit demnach in Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie in Rheinland-Pfalz und im Saarland mit 17 Prozent verbreitet.

    Bundesweit 7,3 Millionen in Kurzarbeit

    Insgesamt geht das Ifo-Institut von 7,3 Millionen Kurzarbeitern im Mai aus. Es bezieht sich dabei auf Beschäftigte, die tatsächlich in Kurzarbeit sind. Die Zahl der Beschäftigten, für die grundsätzlich Kurzarbeit angemeldet ist, liegt höher. Die Schätzung beruht auf Daten aus der Konjunkturumfrage des Instituts.

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