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Lichtblick bei den Steuereinnahmen 2021: Bayerns Finanzminister Füracker

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    Füracker sieht bei Steuereinnahmen "kleinen Lichtblick"

    Während es für den Bund in puncto Steuereinnahmen nicht besonders rosig aussieht, darf Bayern offenbar wieder mit einem Plus im Vergleich zum Vorjahr rechnen. Davon geht jedenfalls Finanzminister Albert Füracker aus.

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    • BR24 Redaktion

    Anders als im Bund darf der Freistaat Bayern im laufenden Jahr mit höheren Steuereinnahmen rechnen als Ende des vergangenen Jahres prognostiziert. Bayerns Finanzminister Albert Füracker von der CSU sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass die für 2021 geschätzten Steuereinnahmen für Bayern um rund 1,1 Milliarden Euro höher ausfallen werden, als noch bei der November-Schätzung 2020 erwartet.

    Durststrecke bis zum Vorkrisenniveau

    Trotz der verbesserten Steuerschätzung ist damit aber noch lange nicht das Niveau von vor der Corona-Krise erreicht. Verglichen mit der Herbstschätzung 2019 fehlen dem Fiskus Einnahmen in Höhe von rund drei Milliarden Euro. Füracker sagte, dass man einen kleinen Lichtblick sehe, aber bis zum Vorkrisenniveau sei noch mit einer längeren Durststrecke zu rechnen.

    Auf dem richtigen Weg

    Bayerns kluge Politik, Investitionen auf höchstem Niveau und effizienten Maßnahmen zeigten Wirkung, so Füracker zur dpa weiter. "Unser Weg ist richtig und wir werden ihn weiter gehen: Erfolgreiche Zukunftsinvestitionen sind entscheidend für eine bestmögliche Krisenbewältigung – blindes Sparen verschärft die Krise", erklärte der CSU-Politiker.

    Bund hat weniger als noch im November errechnet

    Am Mittwoch hatte der Bund seine Steuerschätzung vorgelegt, auf deren Basis nun die bayerischen Zahlen errechnet wurden. Demnach müssen Bund, Länder und Kommunen wegen der erst langsam abflauenden dritten Corona-Welle in diesem Jahr mit rund 2,7 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen auskommen als im November erwartet. Auch für 2022 korrigierten die Steuerschätzer ihre Vorhersage nach unten, wie das Finanzministerium in Berlin bekanntgab.

    Langfristige Perspektive besser

    Für die Zeit bis 2025 gehen die Prognosen des Bundes davon aus, dass in den kommenden fünf Jahren rund zehn Milliarden Euro mehr in die Kassen kommen als im November errechnet. Auch die Wirtschaft gibt Grund zur Hoffnung. Dieses Jahr werde die Trendwende geschafft, sagte etwa Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) kürzlich. Vor allem in der exportstarken Industrie läuft es gut, weil die Nachfrage aus Asien und den USA bereits kräftig anzieht.

    Der Arbeitskreis Steuerschätzung kommt eigentlich zweimal im Jahr zusammen, im Frühjahr und Herbst. Weil die Auswirkungen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr aber schlecht abzuschätzen waren, wurde für September eine zusätzliche Schätzungsrunde eingeschoben.

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