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Bayerisches Feuerwehrgesetz soll geändert werden | BR24

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Löscharbeiten der Feuerwehr

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    Bayerisches Feuerwehrgesetz soll geändert werden

    Der Landtag berät heute über eine Änderung des bayerischen Feuerwehrgesetzes. Die Staatsregierung will damit dem demographischen Wandel entgegenwirken. Unter anderem soll das Alter für aktive Feuerwehrleute heraufgesetzt werden. Von Eva Lell

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    Noch gibt es genügend Feuerwehrleute in Bayern, die Zahl sei allenfalls leicht rückläufig, heißt es in dem Gesetzentwurf. Dennoch will das Innenministerium gewappnet sein. Das heißt Kinder sollen früher und erfahrene Feuerwehrleute länger mitmachen dürfen.

    Mit sechs Jahren zur Feuerwehr

    Bis zu einem Alter von 65 Jahren dürfen Feuerwehrler künftig aktiv sein dürfen, bisher ist mit 63 Jahren Schluss. Zusätzlich sollen Feuerwehren für Kinder ab sechs Jahren eigene Gruppen einrichten dürfen. Der Gedanke dahinter: Kinder haben viel Auswahl an Freizeit-Aktivitäten, die Kinder sollen frühzeitig an die Feuerwehr gebunden werden, damit sie dann als Jugendliche und Erwachsene bei Einsätzen mithelfen können.

    Eine wichtige Neuerung für kleinere Freiwillige Feuerwehren auf dem Land: Sie können sich zu Zweckgemeinschaften zusammenschließen und so Synergien nutzen. Die Änderungen im Gesetz haben die Ehrenamtlichen lange gefordert. Der Gemeindetag begrüßt das Gesetz weitestgehend. Auch die SPD nennt es einen Schritt in die richtige Richtung, auch weil Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung künftig Mitglied bei der Feuerwehr werden können.