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NATO-Übung "Trident Juncture"
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Gerhard Brack
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NATO-Übung "Trident Juncture"

Der Mann, der in Bischofswiesen (Lkr. Berchtesgadener Land) stationiert war, wurde gestern gegen 22 Uhr bei einem Verkehrsunfall von einem Zivilfahrzeug erfasst und dabei so schwer verletzt, dass er trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen anderer Soldaten noch an der Unfallstelle starb.

Betreuung der Angehörigen

Ein Militärpfarrer, ein Truppenpsychologe und ein Offizier des Gebirgsjägerbataillons 232 sowie das Sozialwerk der Gebirgstruppe betreuen die Angehörigen des verunglückten Soldaten. Das betroffene Gebirgsjägerbataillon bereitet derzeit nach seinem Einsatz in Norwegen die Rückverlegung nach Deutschland vor. Die norwegische Polizei ermittelt zur Unfallursache.

NATO-Übung Trident Juncture

Die NATO führt vom 25. Oktober bis 23. November 2018 die Großübung Trident Juncture 2018 zur Landes- und Bündnisverteidigung in Norwegen durch. Dabei sind rund 1.000 Gebirgssoldaten aus Deutschland vor Ort. Die Kriegsübung bildet den Kern des insgesamt vierwöchigen Aufenthalts in Norwegen. An der NATO-Großübung nehmen insgesamt 50.000 Frauen und Männer teil, 8.000 von ihnen stellt nach eigenen Angaben die Bundeswehr. Angriffsszenarien waren nach Ende des Kalten Kriegs nicht mehr so intensiv geübt worden. Im Zuge des Ukraine-Konflikts mit Russland änderte die NATO dann aber ihre Strategie.