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Zu wenige Lokführer, Sonderschichten und Überstunden - jetzt kommen noch Krankmeldungen dazu: Die Bayerische Regiobahn hat deshalb einige Zugverbindungen in Schwaben gestrichen. Doch Besserung ist laut dem Unternehmen in Sicht.

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Bayerische Regiobahn in Schwaben streicht Fahrplan zusammen

Zu wenige Lokführer, Sonderschichten und Überstunden - jetzt kommen noch Krankmeldungen dazu: Die Bayerische Regiobahn hat deshalb einige Zugverbindungen in Schwaben gestrichen. Doch Besserung ist laut dem Unternehmen in Sicht.

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Beim Bahnbetreiber Bayerische Regiobahn (BRB) sollen sich die Zugausfälle wegen Lokführermangels noch den ganzen Monat hinziehen. In Schwaben ist die Verbindung Augsburg - Mering (und weiter nach Geltendorf und Weilheim) betroffen, sowie Züge von Augsburg über Friedberg nach Aichach.

"Reduziertes Betriebskonzept" aufgrund angespannter Personallage

Die sogenannten "Schülerzüge" zwischen Augsburg und Weilheim seien nicht betroffen, ebenso wenig die Ostallgäu-Lechfeld-Bahn Richtung Landsberg und Füssen. BRB-Geschäftsführer Fabian Amiri sagte im Gespräch mit dem BR-Studio Schwaben, mit dem "reduzierten Betriebskonzept" reagiere man auf die seit langem angespannte Personallage.

Die BRB könne sich "den Auswirkungen des Triebfahrzeugführermangels" nicht mehr entziehen; damit habe die gesamte Branche zu kämpfen.

"Sonderschichten und Überstunden"

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember hatte die BRB den Betrieb der Ostallgäu-Lechfeld-Bahn übernommen. Seitdem habe die Belegschaft Amiri zufolge "Sonderschichten und Überstunden" geleistet. Nach einer Reihe von Krankmeldungen werde die BRB nun aber den Fahrplan ausdünnen, um nicht kurzfristig Verbindungen streichen zu müssen.

Lokführer in Ausbildung stehen bald bereit

Wie hoch - oder niedrig - der Personalstand genau ist, will die BRB nicht sagen, um der Konkurrenz keinen Einblick zu gewähren. Ende des Monats will das Unternehmen die Zahl der Fahrten wieder erhöhen. Einige Triebfahrzeugführer in Ausbildung könnten ab Herbst eingesetzt werden.