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Bayern

Bayerische Pflegeprämie hunderttausend Mal ausgezahlt | BR24

© dpa/pa, "Remko de Waal"

Eine Pflegekraft zeigt einem Koronapatienten ein Familienfoto

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    Bayerische Pflegeprämie hunderttausend Mal ausgezahlt

    Die bayerische Gesundheitsministerin Huml übergibt heute in Nürnberg den hunderttausendsten Bescheid über den bayerischen Corona-Pflegebonus. Er wird an Pflegekräfte in Einrichtungen in ambulanten Pflegediensten und Sanitäter ausgezahlt.

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    Der bayerische Corona-Pflegebonus in Höhe von bis zu 500 Euro soll eine Anerkennung für diejenigen sein, die in Corona-Zeiten unter anderem für Patienten und Senioren da sind und waren. Anfang April wurde die einmalige Zahlung durch die Staatsregierung beschlossen. Am heutigen Dienstag (09.06.) überreicht die bayerische Gesundheitsministerin den hunderttausendsten Bewilligungsbescheid.

    Arbeitsstunden sind entscheidend

    Die Auszahlungshöhe des bayerischen Pflege-Bonus richtet sich nach den geleisteten Arbeitsstunden. Beschäftigte, die mehr als 25 Stunden wöchentlich arbeiten, erhalten den vollen Bonus in Höhe von 500 Euro. Denen, die unter 25 Stunden arbeiten stehen 300 Euro zu.

    Neben Pflegebonus auch Bundes-Bonus

    Neben dem bayerischen Corona-Pflegebonus wurde auch vom Bund ein Bonus in Höhe von bis zu 1.000 Euro beschlossen. Diesen erhalten aber nur Beschäftigte, die in der Altenpflege tätig sind. Den bayerischen Bonus erhalten alle, die in Krankenhäusern, Rettungsdiensten oder Pflegeeinrichtungen direkt mit Patienten arbeiten. Die Länder und die Arbeitgeber in der Pflege können die Corona-Prämie des Bundes ergänzend bis zur Höhe der steuer- und sozialversicherungsabgabenfreien Summe von 1.500 Euro aufstocken, heißt es im Bundesgesetz, das Mitte Mai beschlossen wurde.

    Neben dem bayerischen Pflegebonus wird es vom Freistaat aber keine weitere Prämie für Beschäftigte in Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung mehr geben. "Das bayerische Kabinett hat bereits am 7. April als Zeichen der Anerkennung des außergewöhnlichen Engagements den bayerischen Bonus in Höhe von bis zu 500 Euro beschlossen. Eine weitere Beteiligung am Bundes-Bonus ist deshalb nicht vorgesehen“, erklärte ein Ministeriumssprecher.

    Staatliche Mittel für bayerischen Pflege-Bonus

    Kritik äußert das bayerische Gesundheitsministerium an der Zahlung der bundesstaatlichen Prämie. Während der Freistaat den Pflegebonus aus eigenen Mitteln finanziere, sollen die Mittel für die bundesstaatliche "Corona-Prämie" von der Kranken- und Pflegeversicherung kommen. Das sei eine Mogelpackung, so der Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums.

    In der zweiten Jahreshälfte erst wollen das Bundesgesundheits- und Finanzministerium festlegen, in welchem Umfang der Bund zur Finanzierung beiträgt.

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