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Bayerische Landesausstellung: Was die Besucher alles erwartet | BR24

© BR/Doris Bimmer, Julia Pösl, Rene Kirsch

Von historischen Latrinensitzen bis hin zu einem 3D-Flug durch eine mittelalterliche Stadt: In der Bayerischen Landesausstellung in Aichach und Friedberg geht es um den Aufstieg der Wittelsbacher und warum dabei neu gegründete Städte so wichtig waren

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Bayerische Landesausstellung: Was die Besucher alles erwartet

In der Bayerischen Landesausstellung in Aichach und Friedberg geht es um den Aufstieg der Wittelsbacher. Besucher können nicht nur Originalexponate bestaunen, sondern auch mit einem 3D-Flug durch eine mittelalterliche Stadt reisen.

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„Sie findet doch statt, wenn auch in reduzierter und etwas veränderter Form,“ mit diesem Satz hat Kunst- und Wissenschaftsminister Bernd Sibler die Tatsache kommentiert, dass die Bayerische Landesausstellung in Friedberg und Aichach wegen der Corona-Pandemie um sechs Wochen verschoben werden musste und das Rahmenprogramm nur zum Teil stattfinden kann. Vorgestellt wurde die Ausstellung nicht wie sonst üblich mit einem großen Festakt, sondern nur mit einem Presserundgang.

Die Bayerische Landesausstellung erklärt die Macht der Wittelsbacher

In der Landesausstellung wird laut Bernd Sibler die komplizierte Zeit des Mittelalters in anschaulicher und spannender Weise erzählt. Das Motto der diesjährigen Landesausstellung lautet: Stadt befreit, Wittelsbacher Gründerstädte. Sie erzählt den Aufstieg der Wittelsbacher zu bayerischen Regenten im 12. Jahrhundert und die strategisch wichtige Rolle, die den neu gegründeten Städten in Altbayern dabei zufiel. Sie waren ein Grundpfeiler der Wittelsbacher Macht.

Multimediale Inszenierungen in der Landesausstellung

Am Ausstellungsort Friedberg bekommen die Besucher viele Originalexponate zu sehen, von Urkunden bis hin zu Latrinensitzen und Richtschwertern. Im FeuerHaus in Aichach wird die Geschichte, das mittelalterliche Leben multimedial inszeniert und kann nachgehört, angeschaut, mit einem 3D-Flug durch ein Stadtmodell Münchens aus dem 16. Jahrhundert nachvollzogen werden.

Corona-Schutz in der Bayerischen Landesausstellung

Für die Ausstellung gilt ein umfangreiches Hygienekonzept, so dürfen maximal 60 Personen in das Wittelsbacher Schloss in Friedberg und 30 Personen ins FeuerHaus Aichach. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, bietet das Haus der Bayerischen Geschichte an, dass die Besucher in Kleingruppen durch die Häuser geführt werden. Abgerundet wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Rahmenprogramm des Landkreises, mit Stadtführungen, Vorträgen und Aufführungen. Die Landesausstellung geht vom 10. Juni bis zum 8. November.