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Impfung (Symbolbild)

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    Bayerische Impfkommission nimmt Arbeit auf

    Heute trifft sich die bayerische Impfkommission zum ersten Mal. Die Kommission soll entscheiden, ob Impfwillige in Einzelfällen früher als vorgesehen geimpft werden können.

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    Von
    • Eva Lell

    Wer sich online für einen Impftermin anmeldet, kann Risikofaktoren auswählen, Krebserkrankungen oder Übergewicht. Seltene Krankheiten sind in der Liste allerdings nicht aufgeführt. Ob Menschen mit diesen Risikofaktoren früher als laut Priorisierungsliste vorgesehen geimpft werden können, darüber soll künftig eine bayernweite Impfkommission entscheiden.

    "Wir haben dort überwiegend Mediziner drin", erklärt Gesundheitsminister Klaus Holetschek. "Da geht’s genau um solche Fälle, wo Menschen sagen: 'Eigentlich müsste ich in der Priorität doch weiter vorne sein und wer kann darüber entscheiden, ob das möglich ist."

    Einzelfallkommission im Landkreis Augsburg

    Eine vergleichbare Einzelfallkommission gibt es schon im Landkreis Augsburg. Die Gruppe von Experten, die sich heute erstmals trifft, ist für ganz Bayern zuständig. Die Entscheidungen über die Einzelfälle sollen schnell fallen. "Ich wünsche mir, dass das zügig ist. Es wird eine Geschäftsstelle geben, die nötige Unterstützung gibt", so Holetschek. "Das Ganze ist bei der LMU mit angesiedelt und ich denke, das muss man gut vorbereiten, damit die Entscheidungen dann schnell im Einzelfall gegeben werden können."

    Neben Mediziner soll auch die Vorsitzende des bayerischen Ethikrates, Susanne Breit-Keßler, in der Impfkommission mitarbeiten.

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