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Bayerische Gründerpreise in Nürnberg vergeben | BR24

© GBS German Bionic/Pressebild

Arbeiterin nutzt ein Außenskelett als Tragehilfe für schwere Lasten

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Bayerische Gründerpreise in Nürnberg vergeben

Im Rahmen einer Gala sind in Nürnberg die Bayerischen Gründerpreise verliehen worden. In insgesamt sechs Kategorien waren Unternehmen aus dem gesamten Freistaat dabei, die in ihrem Fachgebiet Außergewöhnliches leisten.

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Bereits zum 17. Mal zeichnete der Sparkassenverband Bayern die besten Unternehmer des Freistaats aus. In der NürnbergMesse wurden die Bayerischen Gründerpreise 2019 in insgesamt sechs Kategorien verliehen.

Preis in der Kategorie "Aufsteiger" geht nach Nürnberg

Die Noris Network AG aus Nürnberg hat den Preis in der Kategorie "Aufsteiger" bekommen. Die Firma unterhält mehrere Hochsicherheits-Rechenzentren, die nach eigenen Angaben zu den modernsten und energieeffizientesten in Europa gehören. Dort werden die Daten von Kundenfirmen verwaltet und vor ungebetenem Zugriff geschützt. Die Firma betreut unter anderem Unternehmen wie Adidas, Puma, den Flughafen Nürnberg oder Küchen Quelle.

© BR

Ingo Grauper, Vorstandsvorsitzender Noris Network AG

Kategorie "Konzept": Preis für oberbayerisches Unternehmen

Als bestes Unternehmen in der Kategorie "Konzept" zeichnete der Sparkassenverband FMS Future Mobility Solutions GmbH aus dem oberbayerischen Gaimersheim aus. Die Firma forscht, entwickelt und berät bei Zukunftsthemen wie automatisiertem Fahren, innovativen Mobilitätskonzepten und Digitalisierung.

Schwäbisches Unternehmen erhält Preis in Kategorie "StartUp"

In der Kategorie "StartUp" geht der Preis an die GBS German Bionic Systems aus Augsburg, die als erster europäischer Hersteller Exo- oder Außenskelette zur Kraftverstärkung für Menschen fertigt, die körperlich schwer arbeiten. Ihre Produkte sollen vor allem in der industriellen Produktion oder in der Logistik zum Einsatz kommen.

Preis in der Kategorie "Nachfolge" geht in die Oberpfalz

In der Kategorie "Nachfolge" geht der Preis an die Ziegler Holding GmbH aus Plößberg. Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben eines der größten Sägewerke Europas mit 1.200 Mitarbeitern.

Sonderpreis geht nach Schwaben

Der "Sonderpreis für besonders regional engagiertes Handeln" wurde an das Fritz-Felsenstein-Haus aus Königsbrunn bei Augsburg vergeben. Dort werden Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung von Haupt- und Ehrenamtlichen begleitet. Mit rund 540 Mitarbeitern ist das Förderzentrum der größte Arbeitgeber der Stadt Königsbrunn.

Evi Brandl für ihr Lebenswerk ausgezeichnet

Die Auszeichnung für das "Lebenswerk" erhält die Unternehmerin Evi Brandl aus München. In mehr als 50 Jahren unternehmerischer Tätigkeit habe sie gleich mehrere Betriebe aus verschiedenen Branchen entwickelt, so die Jury. Mit beharrlichem Einsatz habe sie zunächst die Vinzenz Murr GmbH mit 230 Filialen aus dem ehemaligen Metzgereibetrieb ihrer Eltern mit einem Stammhaus und drei Filialen geschmiedet. Über die Branchengrenzen hinaus investierte Evi Brandl außerdem in die Modefirma Etienne Aigner AG. Am Unternehmenserfolg lässt Evi Brandl soziale Projekte für die Stiftung "Herz für Herz" teilhaben, die bedürftigen Kindern im In- und Ausland zu lebensnotwendigen kardiologischen Operationen verhilft.