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Bayerische FDP: Einzelhandel schaut in die Röhre | BR24

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Der Fraktionschef der bayerischen FDP Martin Hagen ist unzufrieden mit den Corona-Lockerungen der bayerischen Staatsregierung und kritisiert im Interview mit der Bayern 2-radioWelt insbesondere die 800-Quadratmeter-Grenze als willkürlich.

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Bayerische FDP: Einzelhandel schaut in die Röhre

Der Fraktionschef der bayerischen FDP, Martin Hagen, ist unzufrieden mit den Corona-Lockerungen der bayerischen Staatsregierung und kritisiert im Interview mit der Bayern 2-radioWelt insbesondere die 800-Quadratmeter-Grenze als willkürlich.

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Martin Hagen, Fraktionschef der bayerischen FDP, hat Bayerns Exit-Plan in der Corona-Krise im Interview mit der Bayern 2-radioWelt kritisiert.

"In ganz Deutschland öffnen jetzt die Läden und in Bayern wird es eine Woche länger dauern. Das ist besonders für die grenznahen Geschäfte extrem unerfreulich. Der Bayerische Einzelhandel schaut dann in die Röhre." Martin Hagen

Unverständnis löst bei dem FDP-Politiker auch die 800-Quadratmeter-Grenze aus. "Ich glaube, in einem großen Geschäft verläuft sich doch auch wirklich der Kundenstrom besser, als in einem kleinen, engen Geschäft. Das ist alles in sich nicht schlüssig, das ist sehr widersprüchlich und auch ein bisschen willkürlich."

Perspektive für nächste Schritte gefordert

Mit Blick auf die andauernde Schließung der Kitas fordert Hagen eine Perspektive für die Eltern: "Ich halte es für wichtig, dass die Regierung jetzt auch eine Perspektive aufzeigt, also einen klaren Plan. Welche Bedingung muss denn erfüllt sein, dass wir den nächsten Schritt gehen können? Welche Bedingung muss erfüllt sein, dass wir die Kitas wieder öffnen, das ist für viele Eltern wahnsinnig wichtig."

Umfragen nicht überbewerten

Mit Blick auf die derzeit hohen Zustimmungswerte für Markus Söder zeigte sich der FDP-Politiker Hagen gelassen: "Wir haben momentan eine Ausnahmesituation, da darf man die Umfragen auch nicht überbewerten, das wird in ein paar Wochen wieder anders aussehen."

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