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Die bayerische Bauministerin Kerstin Schreyer betont im Interview mit Bayern 2 die Bedeutung von kostengünstigem Wohnraum und will im Zuge des weiteren Zuzuzugs von Menschen nach München: "bauen, bauen, bauen"!

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Bayerische Bauministerin: "Da hilft nur bauen, bauen, bauen"

Die bayerische Bauministerin Kerstin Schreyer (CSU) betont im Interview mit Bayern 2 die Bedeutung von kostengünstigem Wohnraum und will wegen des weiteren Zuzugs von Menschen nach München: "bauen, bauen, bauen"!

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  • Babette Bauer

Bayerns Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr Kerstin Schreyer (CSU) verweist im Kampf um bezahlbaren Wohnraum auf die Zuständigkeit der Kommunen beim sozialen Wohnungsbau. Mit Blick auf die Stadt München betonte sie, dass im Großraum München "der Druck sehr, sehr hoch ist." Sie geht davon aus, dass in den nächsten zehn Jahren um die 300.000 Menschen weiter zuziehen würden. "Und da hilft nur bauen, bauen, bauen."

Bayern greift in München ein

Die Bauministerkonferenz findet heute in Weimar statt. Thema ist unter anderen die Finanzierung des sozialen Wohnungsbaus. Vor dem Treffen mit ihren Ressortkollegen der Länder betonte die CSU-Politikerin: "Gott sei Dank hat Markus Söder, als er Ministerpräsident wurde, entschieden, dass auch wir als Freistaat einsteigen und wir haben hier Baugesellschaften, in denen wir bewusst anschieben, obwohl wir gar nicht zuständig sind, weil den Menschen ist am Ende wurscht, welche politische Ebene zuständig ist. Wir müssen einfach alle miteinander jetzt helfen, es muss gebaut werden."

"Wir müssen kostengünstigen Wohnungsbau schaffen und das schaffen wir am allerbesten, indem wir viel bauen." Kerstin Schreyer

Sozialwohnungen nicht entscheidend

Schreyer verwies auf kostengünstigen Wohnraum, der die angespannte Lage auf dem Immobilienmarkt entspannen könnte: "Das Entscheidende ist nicht, dass es soziale Wohnungen sind - das Entscheidende ist, dass es kostengünstige Wohnungen sind. Wenn Wohnungen verkauft werden, sind die ja nicht weg, die sind nach wie vor auf dem Markt. Und wichtig ist, dass man viele Wohnungen hat, denn immer dann wenn es rar wird, kostet es natürlich auch mehr Geld. Und dann fallen uns gerade bestimmte Berufsgruppen oder Rentner durchs Raster.

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