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Bayerische Asylbehörde: Bilanz nach einem Jahr | BR24

© pa/dpa/Matthias Balk

Schild mit der Aufschrift "Bayerisches Landesamt für Asyl und Rückführungen - Dienststelle Manching"

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Bayerische Asylbehörde: Bilanz nach einem Jahr

Vor einem Jahr hat das Landesamt für Asyl und Rückführungen in Manching und München seine Arbeit aufgenommen. Heute Vormittag wollen Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann eine erste Bilanz ziehen.

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Vor einem Jahr hat das Landesamt für Asyl und Rückführungen in Manching und München seine Arbeit aufgenommen. Ein Ziel der eigens geschaffenen Behörde ist es, Abschiebungen und freiwillige Ausreisen von abgelehnten Asylbewerbern zu beschleunigen. Heute Vormittag wollen Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU) eine erste Bilanz ziehen.

Von Wahlkampf und Aktionismus hatte vor einem Jahr die Landtagsopposition gesprochen. Ein eigenes bayerisches Landesamt für Asyl und Rückführungen brauche es nicht, hieß es.

Schnellere Ausreise?

Heute blicken nun Ministerpräsident Söder und Innenminister Herrmann auf die Arbeit der neuen Behörde zurück. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob die Ausreise abgelehnter Asylbewerber schneller vorangekommen ist. Denn dazu sollte das Landesamt alle Aufgaben bei der Rückführung bündeln und zum Beispiel Sammelabschiebungen koordinieren. Vor einem Jahr waren für eine Ausreise nämlich noch bis zu 15 Behörden zuständig - und dazu die örtlichen Kreisverwaltungen.

Nun sollen zum Beispiel Ersatzpässe und Heimreisedokumente zentral vom Landesamt beschafft werden. Für Behördenchef Thomas Hampel hat bei alledem die freiwillige Ausreise des abgelehnten Asylbewerbers Vorrang. Deshalb koordiniert das Amt auch die Rückkehrhilfen von maximal 1.500 Euro als Startkapital im Heimatland.

Ausreisepflichtige Straftäter erhalten diesen Zuschuss nicht. Vor allem für sie betreibt das Landesamt eine Abschiebehaft am Münchner Flughafen.

© BR

Ein Jahr Landesamt für Asyl und Rückführung