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Bayerisch Eisenstein: 30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs | BR24

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Bayerisch Eisenstein im Bayerischen Wald: 40 Jahre lang trennte der Eiserne Vorhang die östliche von der westlichen Welt und er zog sich mitten durch den Bahnhof, der so zum Symbol der Teilung Europas wurde.

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Bayerisch Eisenstein: 30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs

Bayerisch Eisenstein im Bayerischen Wald: 40 Jahre lang trennte der Eiserne Vorhang die östliche von der westlichen Welt. Er zog sich mitten durch den Bahnhof, der so zu einem Symbol der Teilung Europas wurde.

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Vor 30 Jahren fiel der Eiserne Vorhang - das wird auch in Bayerisch Eisenstein groß gefeiert. Vor 141 Jahren wurde hier der Bahnhof eröffnet. Er wurde bewusst als bis heute einziger Grenzbahnhof in Europa angelegt: Ein Gebäudeflügel auf der bayerischen, der andere auf der damals böhmischen Seite. Dann kamen Krieg und Teilung und mitten durch den Bahnhof wurde plötzlich ein Zaun gezogen.

Auch das gemeinsame Bahnhofsgebäude war 40 Jahre lang Tabuzone. Heute ist vom Eisernen Vorhang nur ein kleiner Rest übrig – als Mahnmal.

Von der Tabuzone zum Begegnungsort

Einen direkten Zugverkehr zwischen Bayern und Böhmen gibt es in Eisenstein bis heute nicht. Immerhin aber rangieren die Loks grenzüberschreitend. Der Bahnhof gilt mittlerweile als einer der schönsten in Deutschland und der einst als Tabuzone geltende Grenzraum im Bahnhof ist nun ein Begegnungsort. Vom Eisernen Vorhang ist nur eine Linie auf dem Boden übrig geblieben.