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Bavaria-Insolvenz: Übernahmeverhandlungen ziehen sich hin | BR24

© picture-alliance/dpa

Bavaria Yachtbau

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Bavaria-Insolvenz: Übernahmeverhandlungen ziehen sich hin

Für die rund 600 Mitarbeiter von Bavaria Yachtbau in Giebelstadt dauert die Zitterpartie nach der Insolvenz an. Kurz vor Abschluss der Übernahme-Verhandlungen ist ein Investor abgesprungen.

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An den Preisvorstellungen habe es nicht gelegen, sagte der Sanierungsbeauftragte Tobias Brinkmann dem BR.

Verhandlungen laufen weiter

Nachdem bereits im April wegen Zahlungsschwierigkeiten Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet worden war, hatte Brinkmann eine Übernahme der Werft durch einen Käufer noch bis Ende Juli für möglich gehalten. Nun müsse im September mit den verbliebenen Interessenten weiter verhandelt werden. "Ich hoffe kurzfristig auf einen Abschluss", so Brinkmann.

Kapazitäten zurückgefahren

Nachdem die Agentur für Arbeit von April bis Juni die Gehälter weiterbezahlt hat, muss das Unternehmen die Gelder nun wieder selbst aufbringen. Deshalb ist ab Juli Kurzarbeit angemeldet worden. Aktuell laufe der Betrieb laut Brinkmann nur mit halber Kraft und die Produktion sei reduziert worden.

Produktion läuft weiter

Positiv ist für den Sanierungsbeauftragten, dass Kunden, Mitarbeiter und Zulieferer zu dem Unternehmen stehen. So konnten seit Anmeldung der Insolvenz bereits 200 Schiffe ausgeliefert werden. Eine Werft im laufenden Betrieb übergeben zu können, sei entscheidend für positive Übernahmeverhandlungen, so Brinkmann.

Die vor mehr als 40 Jahren gegründete Werft hatte in Spitzenzeiten jährlich bis zu 3.000 Segel- und Motorboote produziert.