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Baustelle Justizzentrum

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    Baustopp am Justizzentrum aufgehoben

    Am neuen Strafjustizzentrum in Nürnberg darf weitergebaut werden. Nach Recherchen des Bayerischen Rundfunks zu illegaler Beschäftigung osteuropäischer Arbeiter auf der Baustelle war ein Baustopp verhängt worden. Der wurde nun wieder aufgehoben.

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    Die betroffenen Arbeiter hatten sich an einen dem DGB nahestehenden Verein gewandt, weil sie seit Monaten keinen Lohn mehr von einem Subunternehmer in ihrer Heimat erhalten hatten. Das Staatliche Bauamt hatte die Bauarbeiten für den Rohbau an einen Ingolstädter Generalunternehmer vergeben. Der wiederum zog einen Subunternehmer aus Rumänien heran.

    "Das Staatliche Bauamt kann weder dem Grunde, noch der Höhe nach überprüfen, inwieweit Forderungen über Lohnzahlungen der Beschäftigten gegenüber dem Werkvertragsunternehmer ausstehen. Derzeit reagiert der Werkvertragsunternehmer nicht auf diesbezügliche Nachfragen des Hauptunternehmers."Aus einer Mitteilung des Staatlichen Bauamts

    Es habe sich herausgestellt, dass einige Bauarbeiter bereits seit Anfang Februar illegal auf der Baustelle übernachtet hätten, so Roman Zirngibl, der Bereichsleiter Hochbau am Staatlichen Bauamt. 

    Das Hauptzollamt Nürnberg wurde umgehend durch das Bauamt informiert und leitete am Mittwoch eine sofortige Prüfung auf der Baustelle ein. Nun soll es zu einem Grundsatzgespräch zwischen dem Hauptunternehmer und dem Staatlichen Bauamt kommen.