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Baustellenunglück von Denklingen: Obduktionsergebnis erwartet | BR24

© BR/Florian Regensburger

Nach dem Unglück mit vier Toten auf einer Baustelle in Denklingen sind die Opfer am Montag obduziert worden. Wie die Polizei mitteilte, werden die Ergebnisse aber erst am Dienstag vorliegen. Die vier Männer waren bei Betongießarbeiten verunglückt.

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Baustellenunglück von Denklingen: Obduktionsergebnis erwartet

Nach dem Unglück mit vier Toten auf einer Baustelle in Denklingen sind die Opfer am Montag obduziert worden. Wie die Polizei mitteilte, werden die Ergebnisse aber erst am Dienstag vorliegen. Die vier Männer waren bei Betongießarbeiten verunglückt.

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Nach dem tragischen Baustellenunglück mit vier Toten in Denklingen im Landkreis Landsberg am Lech werden am späteren Dienstagvormittag die Ergebnisse der Obduktion erwartet. Das sagte Andreas Aichele, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord, dem BR. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu den Ursachen des Unglücks werden nach seinen Worten aber noch einige Wochen, wenn nicht Monate in Anspruch nehmen.

Alle Opfer aus Denklingen und der näheren Umgebung

Am vergangenen Freitag waren beim Einsturz einer Deckenkonstruktion vier Mitarbeiter einer ortansässigen Baufirma ums Leben gekommen. Nach BR-Informationen stammen alle vier aus Denklingen und der näheren Umgebung.

Unter Trümmern und flüssigem Beton verschüttet

Zwischen der Außenwand eines Gebäudes, das die Baufirma als ihren neuen Firmensitz errichtet hat, und drei mehrere Meter entfernten Betonsäulen sollte eine Betondecke eingezogen werden. Eine entsprechende Holzverschalung war bereits angebracht gewesen. Darauf haben nach Polizeiangaben zwei der Opfer gestanden, zwei weitere darunter, als die Konstruktion einstürzte. Alle vier wurden unter Trümmern und flüssigem Beton verschüttet.

Als die Männer geborgen wurden, waren zwei von ihnen laut Polizei sofort tot. Bei zwei weiteren wurde demnach noch eine Reanimierung versucht, jedoch erfolglos. Ein weiterer, 57-jähriger Mann aus dem Landkreis Ostallgäu, der sich in der Nähe des Unglücksortes befand, wurde nach Polizeiangaben durch Trümmer leicht verletzt. Die Getöteten sind ein 16-Jähriger, ein 34-Jähriger sowie zwei 37-Jährige. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck. Die Obduktion sollte klären, ob die Männer durch den Sturz oder durch Ersticken ums Leben gekommen sind.

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