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Bause wehrt sich gegen Fake-Zitat im Internet | BR24

© BR/Ralf Wilschewski

Margarete Bause (Grüne)

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    Bause wehrt sich gegen Fake-Zitat im Internet

    Die Grünen-Abgeordnete Margarete Bause wehrt sich gegen ein Fake-Zitat im Internet. Seit letzter Woche kursiert eine gefälschte Aussage der Bundestagsabgeordneten auf Facebook und Twitter - mit Folgen für Bause und ihre Mitarbeiter.

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    Bause wird in den sozialen Medien mit einer Aussage zur Flüchtlingspolitik zitiert, die nach ihren Angaben nie so gefallen ist.

    "Nur weil Jemand (sic!), vergewaltigt, raubt oder hochkriminell ist, ist das kein Grund zur Abschiebung. Wur (sic!) sollten uns statt Dessen (sic!) Seiner (sic!) annehmen und ihn akzeptieren, wie er ist. Es gibt Menschenrechte." Wortlaut des Fake-Zitats

    Die Folge: wüste Beschimpfungen und Drohungen gegen sie und ihre Mitarbeiter.

    "Aussage komplett frei erfunden"

    Die Aussage sei  komplett frei erfunden, sagte ein Mitarbeiter Bauses dem BR. "Obwohl das Zitat nur so vor Rechtschreibfehlern strotzt, hat es sich rasant verbreitet“, schreibt die Grünen-Abgeordnete auf Facebook.

    Fakezitat schon mehr als 2.000 Mal geteilt

    Das Fakezitat wurde mittlerweile mehr als 2.000 Mal geteilt.

    "Das zeigt zum einen, wie verroht im politischen Diskurs agiert wird, zum anderen aber auch, wie bereitwillig sich Menschen mittlerweile für Hass und Hetze instrumentalisieren lassen." Margarete Bause, Grüne

    Bause will versuchen, gegen das Fakezitat rechtlich vorzugehen.