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Baumärkte: Viele Kunden, aber kaum Warteschlangen in Ostbayern | BR24

© BR/Marcel Kehrer

Möglichst ohne Begleitung und nur mit Einkaufswagen: Hygieneregeln im Baumarkt

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    Baumärkte: Viele Kunden, aber kaum Warteschlangen in Ostbayern

    Erstmals nach vier Wochen hatten am Montag wieder Baumärkte und Gartencenter geöffnet. Der Ansturm in Niederbayern und der Oberpfalz ist unterschiedlich ausgefallen. Warteschlangen von anstehenden Kunden gab es, aber nicht überall.

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    Von
    • Marcel Kehrer

    Der Kundenansturm auf die wieder geöffneten Baumärkte und Gartencenter in Niederbayern und der Oberpfalz ist am Montag unterschiedlich ausgefallen. Während sich bei Hornbach in Straubing zum Beispiel eine Kundenschlange vor dem Eingang bildete, ging es andernorts ruhiger zu. Das ergaben Stichproben des BR.

    Schlangen meist nur bei Ladenöffnung

    Der Ansturm sei beherrschbar, hieß es aus dem Dehner Gartencenter in Weiden. Vor dem Globus-Baumarkt in Neutraubling standen die Kunden nur vor Geschäftsöffnung an, danach bildete sich keine Schlange mehr, hieß es auf Nachfrage. Bei Bauhaus in Passau mussten die Heimwerker und Gartenfreunde meist auch nicht warten, auch bei OBI in Schwandorf war keine Warteschlange zu sehen.

    Disziplinierte Kunden

    "Die Kunden sind sehr diszipliniert", lobt Andreas Barein, Betriebsleiter bei Bellandris Haubensak in Regensburg. Auch hier in Ostbayerns größtem Gartencenter gab es nur bei Geschäftsöffnung eine Warteschlange. Es gehe entspannt zu. Wie andere Märkte zählt auch Haubensak seine Kunden anhand der Einkaufswagen. "Jeder muss einen Einkaufswagen nehmen, damit wir wissen, wie viele Leute auf der Fläche sind", so Barein.

    "Jetzt ist Hauptzeit für uns in der grünen Branche, deshalb sind wir sehr froh, dass wir öffnen können und nehmen die Vorgaben der Staatsregierung sehr ernst." Andreas Barein, Betriebsleiter Bellandris Haubensak Regensburg

    Die Märkte stellen Desinfektionsmittel bereit, teilweise werden auch Einwegmasken ausgegeben, etwa bei Bauhaus in Passau. Bei OBI in Schwandorf desinfiziert ein Mitarbeiter am Haupteingang die Griffe der Einkaufswagen.

    © BR/Katharina Häringer

    Das Bauhaus Passau gibt Masken an Kunden aus

    Erster Öffnungstag nach vier Wochen

    Die Baumärkte und Gartencenter in Bayern mussten wegen der Coronakrise vier Wochen lang geschlossen bleiben. Nur Fachpublikum durfte in die Baumärkte, etwa hauptberufliche Handwerker. In dieser Zeit wurden vor allem Baustoffe für Corona-Schutzmaßnahmen verkauft - zum Beispiel viel Acrylglas, das viele Einzelhändler im Kassen- und Thekenbereich aufgebaut haben.

    Die Marktbetreiber müssen "durch geeignete Maßnahmen" sicherstellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden eingehalten werden kann. Das Personal soll eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Für Kunden gilt diese Woche noch ein freiwilliges Masken-Gebot, ab kommender Woche gilt in Bayern eine Masken-Pflicht beim Einkaufen und im ÖPNV.

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