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Baugrund für Frankenwaldbrücken wird erforscht | BR24

© Landkreis Hof

Die Höllentalbrücke in einer Computer-Animation

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    Baugrund für Frankenwaldbrücken wird erforscht

    Eine Woche lang geht es an die Substanz: Mit Bohrungen im Gewölbekeller der Burgruine in Lichtenberg soll der Baugrund für die geplanten Frankenwaldbrücken erforscht werden.

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    In Lichtenberg haben Bohrungen im Gewölbekeller der Burgruine begonnen. Das teilte das Landratsamt Hof nun mit. Diese sollen Informationen über den Baugrund für die zwei geplanten Frankenwaldbrücken liefern. Benötigt werden diese für die Planungen der Pylonen, die es auf der Lichtenberger Seite geben soll.

    Weitere Bohrungen im August

    Zunächst soll eine Woche im Gewölbekeller gebohrt werden. Im August soll es weitere Bohrungen geben, die Aufschlüsse über eventuelle Abspannseile und Fundamente für die geplante Frankenwaldbrücke geben sollen. Diese werden etwa sechs Wochen andauern. Forstwege und Flächen um die Bohransatzpunkte werden vorübergehend geschottert, damit die Arbeiten besser durchgeführt werden können.

    Die Arbeiten werden sowohl von Denkmalschutzbehörden, als auch von Naturschützern begleitet.

    Längste freigespannte Fußgängerbrücke der Welt

    Zwei Fußgängerbrücken sollen im Frankenwald entstehen. Eine davon – die Höllentalbrücke – soll die längste freigespannte Fußgängerbrücke der Welt werden. Die Kosten von rund 22 Millionen Euro sollen zu 80 Prozent durch die Staatsregierung gefördert werden. Die andere Brücke geht über das Lohbachtal. Mit dem Bau der beiden Brücken soll im Sommer 2020 begonnen werden. Anfang 2022 soll alles abgeschlossen sein.

    Das Projekt hatte bereits im Vorfeld für viel Diskussion im Landkreis Hof gesorgt.