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Baugeld für Kreuzungsbahnhof Langlau bewilligt | BR24

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Schienen-Netz

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    Baugeld für Kreuzungsbahnhof Langlau bewilligt

    Der Freistaat will in den nächsten zehn Jahren mehr als 430 Millionen Euro für den Ausbau des Schienen-Nahverkehrs ausgeben. Das größte geplante Nahverkehrsprojekt in Mittelfranken ist ein Bahnhof am Brombachsee.

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    Der Neubau eines Kreuzungsbahnhofes in Langlau am Brombachsee wird das größte geplante Nahverkehrsprojekt in Mittelfranken ist. Rund 20 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. Momentan ist der Bahnhof Langlau ein kleiner Haltepunkt auf der Seenlandbahn zwischen Pleinfeld und Gunzenhausen. Er soll Ende 2024 als so genannter Kreuzungsbahnhof in Betrieb gehen und damit einen Stundentakt im Zugverkehr ermöglichen.

    Züge sollen bis nach Wassertrüdingen fahren

    Die Züge fahren bislang nur bis zum Umsteigebahnhof Gunzenhausen. Ab Ende 2024 sollen die Züge rund 15 Kilometer weiterfahren – bis nach Wassertrüdingen. Die Bahnstrecke zwischen Gunzenhausen und Wassertrüdingen wurde zuletzt 1995 befahren und soll nun wieder reaktiviert werden. Es handelt sich dabei um ein Teilstück der ehemaligen Hesselberg-Bahn.

    Touristen sollen neue Zielgruppe werden

    Das neue Bahnangebot soll neben Berufs- und Schulpendlern aus der Region besonders Touristen im Fränkischen Seenland nutzen. Langfristig ist daran gedacht, auch den Teil der Hesselberg-Bahn wieder in Betrieb zu nehmen, der südlich von Wassertrüdingen liegt. Dann würde es wieder einen Bahnanschluss ins schwäbische Nördlingen geben. Ob der jedoch in den nächsten zehn Jahren schon Realität wird, ist offen. Zunächst gehe es darum, die aktuell bewilligten Ausbauprojekte im Detail zu planen und zu verwirklichen, sagte Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer in München.

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