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Bauernproteste in Unterfranken wegen Streit um Artensterben | BR24

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Bauernprotest in Unterfranken

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    Bauernproteste in Unterfranken wegen Streit um Artensterben

    Bundesweit gab es heute Bauern-Proteste - auch in Schweinfurt und Veitshöchheim. In Schweinfurt protestierten rund 50 Landwirte, in Veitshöchheim gingen sogar 100 auf die Straße. Anlass waren die jüngsten Äußerungen von Umweltministerin Schulze.

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    Die bundesweiten Bauernproteste sind eine Reaktion auf die jüngsten Äußerungen von SPD-Umweltministerin Svenja Schulze. Diese habe am Dienstagabend in einem Interview im ZDF der Landwirtschaft die Alleinschuld am Verlust der Artenvielfalt gegeben, weil sie zu viel Dünger und Pestizide auf den Wiesen und Weiden einsetzen würden. Die Landwirte wollten sich mit dem Protest gegen die angebliche Diffamierung durch die Politik wehren.

    In Schweinfurt haben rund 50 Bauern in der Innenstadt wegen dem Streit um das Artensterben protestiert. Dazu fuhren sie um 13.00 Uhr mit Traktoren vor die SPD-Geschäftsstelle.

    Politiker schaffen Rahmenbedingungen für Landwirte

    Armin Zehner, einer der Veranstaltungsleiter, fordert, die Agrarpolitik zu ändern und nicht den Landwirten die Schuld zu geben. "Denn die Politiker schaffen die Rahmenbedingungen, nach denen wir wirtschaften", erklärte er in einem Interview dem BR.

    Die Polizei ließ wegen der aktuellen Hygienebestimmungen nur 50 Personen bei der Demonstration in Schweinfurt zu. In Veitshöchheim protestierten rund 100 Landwirte. Die Gruppierung "Land schafft Verbindung" rief heute in ganz Bayern zu diesen Protestaktionen auf.

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