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Banker aus Lauingen wegen Betrug in 114 Fällen vor Gericht | BR24

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Dem Banker wird vorgeworfen, sich an den Konten seiner Kundinnen und Kunden bereichert zu haben.

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    Banker aus Lauingen wegen Betrug in 114 Fällen vor Gericht

    Es geht um 900.000 Euro: Ein Banker aus Lauingen steht vor Gericht, weil er diese Summe abgezockt haben soll – von den Konten seiner Kunden. Neben den 114 Fällen der Anklage geht es laut Staatsanwalt noch um weitere Summen, die bereits verjährt sind.

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    Von
    • Judith Zacher
    • Anna Klein

    114 Fälle sind es, die die Staatsanwaltschaft einem 40-jährigen Banker zur Last legt: Verdacht des Betrugs, Urkundenfälschung und sogenannte veruntreuende Untreue lautet die Anklage.

    Geld von Kundenkonten angeeignet

    Der Bankkaufmann aus Lauingen war von 2012 bis 2018 als Kundenberater einer Bank im Landkreis Dillingen tätig. Ab dem Jahr 2013 soll er sich unrechtmäßig fast 900.000 Euro von den Konten seiner Kunden angeeignet haben. So soll er den Ermittlungen zufolge das Geld unberechtigterweise bar von deren Konten abgehoben haben und sich durch Überweisungen sowie Umbuchungen bereichert haben.

    Banker saß bereits in U-Haft

    Laut Staatsanwalt Matthias Nickolai geht es noch um weitere Summen, die jedoch bereits verjährt seien. Dabei soll er angegeben haben, vom Kontoinhaber beauftragt worden zu sein. Der heute 40-Jährige wird deshalb beschuldigt, sich rechtswidrig einen Vermögensvorteil verschafft zu haben. Im Juni 2018 saß er bereits zwei Wochen in Untersuchungshaft. Das Urteil wird gegen Ende März erwartet.

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