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Halbmond-Symbol auf einer Moschee

In ehemaligen Büroräumen im Bamberger Haingebiet könnten schon bald eine Moschee und ein islamisches Kulturzentrum entstehen. Die Stadt Bamberg hält die beantragte Umnutzung der Räume in der Schützenstraße für möglich. Im Vorfeld einer Sitzung des zuständigen Bau- und Werkssenats am 19. September habe die Stadtverwaltung eine "positive Beschlussempfehlung" gegeben, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus.

Moschee und Kulturzentrum in Bamberg

"Wir sind offen, um die Religionsfreiheit zu sichern", wird Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) zitiert. Auf einer Fläche von rund 1.300 Quadratmetern sollen Gebets- und Vortragsräume, Räume für Kleingruppen, für Arabisch-Unterricht sowie Sanitär-, Technik-, Büro- und Verwaltungsräume entstehen.

Moschee in einem Wohngebiet möglich

Eine Moschee sei in einem Wohngebiet grundsätzlich zulässig und rechtlich möglich, genau wie eine Kirche, so die Stadt. Beim Freitagsgebet am Mittag werden etwa 100 Menschen erwartet, bei Sonderveranstaltungen wie dem Fastenbrechen oder dem Opferfest könnten es bis zu 300 Menschen sein. Ein entsprechendes Lärmschutzgutachten müsse noch vorgelegt werden.

Wenn alle rechtlichen Vorgaben eingehalten werden, erwartet die Stadt am 19. September die Zustimmung der Stadträte.