BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Wasserschutzpolizei kontrolliert Badeverbot entlang der Regnitz | BR24

© BR

Aufgrund der Corona-Pandemie haben einige Freibäder nicht geöffnet. Viele suchen nach Alternativen in Seen oder Flüssen. In Bamberg ist das Baden in der Regnitz verboten und mit einem hohen Bußgeld belegt.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten
  • Artikel mit Video-Inhalten

Wasserschutzpolizei kontrolliert Badeverbot entlang der Regnitz

Trotz sommerlicher Temperaturen darf in Bamberg nicht in der Regnitz gebadet werden. Ausdrücklich verboten ist das sogenannte Brückenspringen. Es drohen 1.000 Euro Bußgeld. Die Wasserschutzpolizei kontrolliert.

Per Mail sharen

Wegen der hochsommerlichen Hitze ist die Verlockung in Bamberg groß: zur Abkühlung in die Regnitz springen, am liebsten von einer Brücke aus. Doch das sei innerhalb des Stadtgebietes streng verboten, teilte die Stadt mit. Nicht erlaubt ist das Brückenspringen auch in der sogenannten Buger Spitze. Das Badeverbot gilt ebenso für den Sylvanersee im Stadtteil Gaustadt. Lediglich im Bereich der Hainbadestelle ist das Schwimmen in der Regnitz auf eigene Gefahr erlaubt.

Brückenspringen in Bamberg kostet 1.000 Euro Geldbuße

Wer beim Sprung von einer Brücke oder beim unerlaubten Baden erwischt wird, müsse mit einer Anzeige und einer Geldbuße in Höhe von bis zu 1.000 Euro rechnen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die starke Strömung, Treibgut und der Sog der Personenschiffe könnten Schwimmer in Gefahr bringen.

Regnitz: Gefährliche Stahlseile unter Wasser

Auch die Flussstelle unterhalb des Hainbades in Richtung Schleuse 100 und Wasserschloss Villa Concordia berge Gefahren. Hier verkehrt eine Fußgängerfähre über die Regnitz. Wer dort bade, laufe Gefahr, sich an Stahlseilen, die quer durch den Fluss verlaufen, schwer zu verletzen. Zudem sei der Sog der flussabwärts gelegenen Turbinen nicht zu unterschätzen. 

Badeverbot gilt auch für den Main-Donau-Kanal

Laut Binnenschifffahrtsstraßenordnung ist zudem das Baden 100 Meter ober- und unterhalb von Brücken strikt verboten. Das Verbot gilt in Bamberg für die Regnitz und den Main-Donau-Kanal.

Wasserschutzpolizei kontrolliert entlang der Regnitz

Trotz des Verbotes seien in den vergangenen Tagen mehrere Personen angezeigt worden, die in dem Fluss gebadet hätten, heißt es von der Bamberger Wasserschutzpolizei auf Nachfrage des BR. Die überwiegend jungen Menschen hätten dabei sich und andere gefährdet. Damit das Verbot eingehalten wird, wolle man in den kommenden Tagen verstärkt entlang der Regnitz patrouillieren.

Wegen Corona: Zahl der Badenden in der Regnitz steigt

Die Zahl der Badenden habe nach Angaben der Wasserschutzpolizei in der Regnitz zugenommen. Die Beamten vermuten, dass das mit der Corona-Pandemie zu tun hat. So seien viele Urlaube gestrichen worden und auch Freibäder würden seltener genutzt.

© BR

Trotz sommerlicher Temperaturen darf in Bamberg nicht in der Regnitz gebadet werden. Ausdrücklich verboten ist das sogenannte Brückenspringen. Es drohen 1.000 Euro Bußgeld. Die Wasserschutzpolizei kontrolliert.

"Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!