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Bahnübergang in Pfronten soll sicher werden | BR24

© Gemeinde Pfronten

Einigung nach Bahngespräch

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    Bahnübergang in Pfronten soll sicher werden

    Der gefährliche Bahnübergang Badstraße in Pfronten soll nun zügig gesichert werden. Das ergab ein Spitzengespräch zwischen Vertretern der Deutschen Bahn und Politikern. Fünf Menschen sind an dem Bahnübergang bereits ums Leben gekommen.

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    Seit fast zwei Jahrzehnten kämpft die Gemeinde Pfronten dafür, dass der Bahnübergang Badstraße mit einer Schrankenanlage gesichert wird. Ein Spitzengespräch in München zwischen Vertretern der Deutschen Bahn und Politikern aus der Region, dem Land und dem Bund hat nun endlich einen Fortschritt erbracht.

    Einigung mit der Bahn erzielt

    Wie die Gemeinde am Abend mitteilte, konnte mit dem Konzernbevollmächtigten der Bahn, Klaus-Dieter Josel eine Einigung darüber erzielt werden, dass der Bahnübergang eine Schranke bekommt. Die Bahn werde die Planungen für die Maßnahme im zweiten Halbjahr 2019 beginnen. Dabei soll auch der Fußgängerübergang verbessert werden.

    Teil eines Gesamtkonzepts

    Eingebettet sei diese Maßnahme in ein Gesamtkonzept für den Streckenabschnitt von der Badstraße bis zur österreichischen Landesgrenze, hieß es weiter. In diesem Bereich befänden sich noch sieben weitere unbeschrankte Bahnübergänge. Ziel sei es, die Sicherheit an dem ganzen Abschnitt deutlich zu erhöhen.

    Weiterer Ortstermin vorgesehen

    Die Gesprächsteilnehmer verständigten sich außerdem darauf, dass Mitte April 2019 ein weiterer Ortstermin stattfinden wird, um einen konkreten Zeit- und Maßnahmenplan zu vereinbaren. Das Ergebnis soll im Anschluss dem Gemeinderat Pfronten zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

    Abschluss bis spätestens 2024

    Die Deutsche Bahn AG will die Gesamtmaßnahme bis spätestens 2024 in Betrieb nehmen. Die Gemeinde Pfronten wird nach eigenen Angaben in Kürze zusätzliche Fahrbahnmarkierungen, eine Fräsung im Straßenbelag und Ergänzungen der Beschilderung vornehmen, um die Verkehrssicherheit am Übergang Badstraßee zu erhöhen.

    Fünf Tote an unbeschranktem Bahnübergang

    Fünf Menschen sind an dem unbeschrankten Bahnübergang bei Zusammenstößen mit Zügen schon ums Leben gekommen. Vor zwei Monaten erst starb ein 47-jähriger Familienvater. Nur wenige Wochen später überlebte ein Autofahrer mit viel Glück den Zusammenstoß mit einer Regionalbahn schwer verletzt.