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Bahnhaltestelle in Coburger Stadtteil Beiersdorf geht in Betrieb | BR24

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Agilis-Züge halten demnächst auch im Coburger Stadtteil Beiersdorf.

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    Bahnhaltestelle in Coburger Stadtteil Beiersdorf geht in Betrieb

    Der Coburger Stadtteil Beiersdorf ist demnächst an den Bahnverkehr angebunden. Neben der neuen Haltestelle will die Eisenbahngesellschaft Agilis auch den Takt im Nahverkehr erhöhen. Auch eine bayernweite Nummerierung der Züge soll eingeführt werden.

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    Von
    • Lasse Berger

    Der Coburger Stadtteil Beiersdorf hat ab Sonntag einen eigenen Bahnhaltepunkt. Wie die Eisenbahngesellschaft Agilis mit Sitz in Regensburg mitteilt, soll die seit Monaten geplante neue Haltestelle auf der Strecke Coburg-Bad Rodach stündlich angefahren werden.

    Coburger Bahnhaltestelle wichtig für Pendler und Schüler

    Der Haltepunkt sei vor allem für Pendler und Schüler wichtig, wird Agilis-Geschäftsführer Axel Hennighausen in dem Schreiben zitiert. Er sei auch eine wichtige Maßnahme, um das Angebot im ländlichen Raum zu stärken. Der Stadtteil Beiersdorf liegt nordwestlich von Coburg, knapp fünf Kilometer vom Hauptbahnhof entfernt.

    Fahrplanwechsel bei Agilis – Bayernweit neue Nummerierung

    Wie die Eisenbahngesellschaft weiter mitteilt, sollen auf vereinzelten Bahnverbindungen in Oberfranken ab kommendem Sonntag zudem mehr Züge fahren. Der Fahrplanwechsel im Agilis-Netz Nord betrifft neben der Strecke Coburg-Bad Rodach auch die Linien Bamberg-Ebern, Bayreuth-Marktredwitz-Hof-Bad Steben und Weidenberg-Bayreuth-Weiden. Auf den betroffenen Strecken fahren die Züge künftig unter anderem zu anderen Uhrzeiten.

    Auch eine bayernweit neue Nummerierung der Linien soll zusammen mit dem Fahrplanwechsel eingeführt werden. Unabhängig vom Betreiber werde dabei an bestimmte Buchstaben-Kürzel - wie RE, RB oder S - eine maximal zweistellige Nummer angehängt. Züge auf der Strecke Coburg-Bad Rodach beispielsweise verkehren künftig unter der Linien-Bezeichnung "RB 18".

    Bahnhaltestelle Beiersdorf: 160 Fahrgäste pro Tag erwartet

    Bereits im April dieses Jahres hatte Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) verkündet, dass Beiersdorf einen eigenen Bahnhaltepunkt bekommen soll. Experten der Bahn hatten damals vorgerechnet, dass im Schnitt etwa 160 Fahrgäste am Tag den Haltepunkt nutzen würden. Die Kosten für den neuen Halt liegen nach Angaben des Ministeriums bei rund 900.000 Euro. Der Freistaat Bayern übernimmt davon 75 Prozent, die restlichen 25 Prozent werden von der Bahn finanziert.

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