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Bayern

Bahnfahren zwischen Würzburg und Hannover wieder schneller | BR24

© Holger Hollemann / dpa-Bildfunk

Ein ICE 4 der Deutschen Bahn befährt die Strecke Göttingen-Hannover.

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    Bahnfahren zwischen Würzburg und Hannover wieder schneller

    Bahnreisende zwischen Würzburg und Hannover sind ab sofort wieder schneller unterwegs. Der Grund dafür: Nach der Sanierung wurde gestern die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Göttingen und Hannover wieder freigegeben.

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    Mitte Juni hatte die Bahn damit begonnen, den 89 Kilometer langen Abschnitt zwischen Göttingen und Hannover zu erneuern. Seither wurden ICE- und IC-Züge über eine Nebenstrecke umgeleitet, die sonst dem Regional- und Güterverkehr vorbehalten ist. Während der Arbeiten auf der wichtigen Nord-Süd-Trasse verdoppelte sich die Fahrzeit zwischen den beiden Städten auf rund eine Stunde. Nach der Sanierung brauchen die Züge nun nur noch eine halbe Stunde.

    Strecke 30 Jahre lang im Dauerbetrieb

    Die Generalsanierung war nach Angaben der Bahn unvermeidbar. Der Abschnitt Göttingen-Hannover, der Teil der Schnellfahrstrecke Würzburg-Hannover ist, war fast 30 Jahre lang im Dauerbetrieb. Außer den Gleisen wurden auch neun Tunnel und acht Talbrücken erneuert. Zudem wurden die Oberleitungen und zahlreiche technische Einrichtungen auf den neuesten Stand gebracht. Die Kosten der Sanierung bezifferte die Bahn auf rund 175 Millionen Euro.

    Weitere Sanierungs-Etappen folgen

    Der Rest der insgesamt 327 Kilometer langen Schnellfahrstrecke zwischen Würzburg und Hannover soll in weiteren Etappen bis 2023 saniert werden. Auf der Trasse verkehren täglich rund 110 Fernverkehrszüge mit Geschwindigkeiten von bis zu 280 Kilometern pro Stunde. Hinzu kommen etwa 25 Güterzüge pro Tag.